EU-Förderung

Weltkarte auf der Europa mit den Sternen der Europäischen Union markiert ist
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Europäischer Sozialfonds (ESF)

Instrument 12 – Bürgerschaftliches Engagement

Die für Soziales zuständige Senatsverwaltung betreut im Rahmen des Berliner ESF-Programms 2014-2020 das Instrument 12 „Maßnahmen des Bürgerschaftlichen Engagements“.

Mit dem Instruments sollen lokale Ansätze zur Verbesserung der sozialen Integration und Stabilisierung benachteiligter Personen in ihrem lokalen Umfeld gefördert werden, mit dem Ziel, eine nachweisliche Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit durch Kompetenzzuwachs zu erreichen.

Erwartet werden Projektkonzepte für die Qualifizierung von Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf zur Gewinnung für ehrenamtlichen Tätigkeiten, entsprechende (Weiter)Qualifizierung und Durchführung dieser Tätigkeiten.

Gefördert werden dabei insbesondere Maßnahmen mit folgenden Zielen:

  • Vorbereitung des Einstiegs von Langzeitarbeitslosen, Nichterwerbstätigen und Jugendlichen in das Erwerbsleben
  • Beitrag zur Steigerung einer dauerhaften Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben
  • Beitrag zu einer Steigerung einer dauerhaften Beteiligung von Migrantinnen und Migranten am Erwerbsleben
  • Konzeptionierung und Umsetzung von Modellprojekten mit neuen arbeitsplatznahen und zeitlich flexibel einsetzbaren Lehr- und Lernmethoden
  • Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und Kompetenzentwicklung
  • Stärkung und Entwicklung der Integrationschancen
  • Gewinnung, Vermittlung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen in sozialen Tätigkeiten im Ehrenamt in gemeinnützigen Einrichtungen und in der Nachbarschaftshilfe
  • Übergreifende Umsetzung der Schwerpunkte 1 bis 7 („vorgeschaltete Maßnahmen“)

Nähere Informationen zu ESF-Projekten sowie zu Projektaufrufen für das Instrument 12 sind auf der Internetseite des Dienstleisters EFG Europäisches Fördermanagement GmbH zu finden.

Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE)

Zukunftsinitiative im Stadtteil II (ZIS II)

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen verfolgt mit dem Programm zur integrierten Stadtentwicklung “Zukunftsinitiative Stadtteil II” (ZIS II als Fortsetzung der “Zukunftsinitiative Stadtteil” 2007 – 2013) das Ziel, die ungleichen innerstädtischen Lebensbedingungen auch in der EU-Förderperiode 2014–2020 weiter abzubauen und gezielt lokale Potenziale zu aktivieren.

Gefördert werden dabei insbesondere Maßnahmen zur

  • Verbesserung und Anpassung der sozialen Infrastruktur an lokale Erfordernisse – mit Fokus auf die Bereiche Bildung, Integration, Nachbarschaft, Armutsbekämpfung
  • Qualifizierung des öffentlichen Stadtraums/Aufwertung von Freiflächen
  • Verbesserung des quartiersbezogenen Klimaschutzes und der Maßnahmen zur Klimaanpassung
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts; Förderung der Selbsthilfe und des bürgerschaftlichen Engagements
  • Durchführung integrierter Beteiligungsverfahren
  • Unterstützung von Armut betroffener Personen durch Verbesserung des Zugangs zu Dienstleistungen mit lokalen, niedrigschwelligen Angeboten, insbesondere in den Bereichen Bildung und Qualifizierung
  • Anpassungen zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen in Gebieten, die von städtebaulichen Funktionsverlusten betroffen sind
  • Stärkung der Nutzungsvielfalt unter Einbeziehung von Mitteln Privater zur Stärkung der Standortattraktivität.

Nähere Informationen hierzu sind den nachzulesen auf den Seiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen – Zukunftsinitiative im Stadtteil II

Teilprogramm Stadtteilzentren II

EFRE-Teilprogramm aus “Zukunftsinitiative im Stadtteil II”

Mit der Genehmigung des Operationellen Programms für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2014 – 2020 hat die Europäische Kommission auch grünes Licht gegeben für eine zweite Generation des “Teilprogramms Stadtteilzentren” (TP STZ II). Dieses ist ein Teilprogramm des oben beschriebenen ZIS II.

Bewährter Partner der Senatsverwaltung für Stadtenwicklung und Wohnen bei der Umsetzung des TP STZ II ist, aufgrund der fachlichen Nähe zum kofinanzierenden Infrastrukturförderprogramm Stadtteilzentren, die für Soziales zuständige Senatsverwaltung.

Ziel des TP STZ II ist es im Rahmen einer ressortübergreifenden Stadtentwicklungspolitik nichtinvestive Maßnahmen zu unterstützen, die der Armutsbekämpfung durch eine nachhaltige Stabilisierung und strukturelle Entwicklung sozial benachteiligter Gebiete (insbesondere QM-Gebiete Aktionsräume) dienen.

Im Rahmen eines durchgeführten Projektaufrufes wurden gemeinnützige Träger der Nachbarschafts- und Gemeinwesenarbeit, welche die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, ausgewählt und zur Antragstellung aufgefordert. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Mittel für den Programmzeitraum 2016/2017 bereits verplant sind. Eine Prüfung zur Förderung von neuen Projekten ist erst ab dem 30.09.2017 möglich.

Weitere Hinweise zum TP STZ II können dem Leitfaden TP STZ II, der Verwaltungsvorschrift ZIS II EFRE 2014 und dem Programmleitfaden TP STZ II entnommen werden.

Wichtige Hinweise zur Umsetzung der Projekte der Projekte können auf der Internetseite des Dienstleisters ARGE STZ GbR eingesehen werden. Der Dienstleister unterstützt die für Soziales zuständige Senatsverwaltung (Fachstelle) und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Förderstelle) bei der Umsetzung und Abwicklung der Projektmaßnahmen.

Für Rückfragen stehen Ihnen die auf dieser Seite benannten Ansprechpartner/innen zur Verfügung.

Verwaltungsvorschrift ZIS II EFRE 2014

PDF-Dokument (307.4 kB)

Programmleitfaden Teilprogramm Stadtteilzentren II

PDF-Dokument (163.5 kB)