LADS Akademie

Vielfalt wertschätzen – diversitykompetent handeln.

Wir leben in einer in vielerlei Hinsicht heterogenen Gesellschaft. Die Förderung einer Kultur der Wertschätzung von Vielfalt ist eine wirksame Strategie zum Abbau von Diskriminierung. Zu einer der Aufgaben der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung gehört es deshalb, unter dem Dach der LADS-Akademie, Mitarbeitende der Berliner Verwaltungen sowie ihrer nachgeordneten Behörden und gleichermaßen Interessierte aus der Zivilgesellschaft mit einem breiten Angebot unterschiedlicher Bildungsformate für Diversity zu interessieren, zu sensibilisieren, die Vernetzung zu fördern sowie institutionelle und individuelle Handlungskompetenzen zu stärken.

Die LADS-Akademie in Deutscher Gebärdensprache (DGS)

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Das Programm der LADS-Akademie 2020

Illustration einer diversen Menschengruppe
Bild: LADS

Die LADS-Akademie bietet auch in diesem Jahr – trotz erschwerter Bedingungen – Fortbildungsveranstaltungen an! Die einzelnen Termine werden nach und nach hier veröffentlicht. Auf den Druck eines Programmheftes verzichten wir dieses Jahr – so können wir flexibler reagieren und ggfs. auf online umstellen, sollten es die Bedingungen erfordern.

Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen!

Insgesamt gliedert sich das Programm in folgende Teile:

Neben einem Grundlagenbereich mit Trainings, die einen idealen Einstieg in die Thematik Diversity und Antidiskriminierung bieten, gibt es einen Schwerpunktbereich, der eine intensivere Auseinandersetzung mit folgenden Themen ermöglicht: sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Behinderung, soziale Herkunft.

Darüber hinaus werden Workshops zu aktuellen Themen und Herausforderungen angeboten: Antisemitismus, Rassismus, LSBTI-Geflüchtete, diversitysensibles Personalmanagement, diversitysensible Öffentlichkeitsarbeit.

Argumentationstrainings runden das Programm ab.

Für einige Veranstaltungen kooperieren wir diesmal mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Sie erkennen die Kooperations-Veranstaltungen an einem entsprechenden Hinweis.

Wie immer finden alle Veranstaltungen an barrierefreien Orten statt, u.a. im TUECHTIG. Und bei Bedarf werden selbstverständlich alle Angebote in deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt.

Wir sind gespannt, wie Ihnen das neue Programm der LADS-Akademie gefällt und freuen uns, Sie schon bald bei den Trainings zu begrüßen!

Die ersten Kurs-Termine stehen fest – melden Sie sich gleich an!

Ob in Gesprächen auf dem Büroflur, an der Bushaltestelle oder auf einer Familienfeier: Menschenverachtende Parolen und rassistische Äußerungen begegnen uns immer öfter und zunehmend auch in Situationen, in denen wir nicht mit ihnen gerechnet hätten.
Menschenverachtende Positionen, offen ausgesprochener Rassismus, auch im Freundes-, Kolleg_innen- oder Familienkreis stellen uns vor Herausforderungen und werfen Fragen auf: Wie kann ich mit menschenverachtenden und rassistischen Positionen und Sprüchen klar und angemessen umgehen? Wann ist es sinnvoll, mit meinem Gegenüber zu diskutieren – wann nicht? Welche Argumentations- und Gesprächstechniken sind in der konkreten Situation hilfreich?

Diese und andere Fragen sind Schwerpunkt des vierstündigen Online-Kurses.
Dabei geht es vor allem um das praktische Üben und Anwenden, um auf menschenverachtende Aussagen (selbst-)bewusst und zielgerichtet zu reagieren.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 22.06.2020 (10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr)

Trainer_innen: Nadja Kaiser und Michael Trube

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

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Die Studie „toxic twitter“ von Amnesty International zeigt, dass ca. ein Drittel aller Frauen im Netz Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Angriffen macht. So geht es auch vielen anderen Menschen, die mit einer transgeschlechtlichen Identität oder homosexuellen Orientierung online sichtbar sind. Aber auch Gleichstellungspolitiken und –institutionen werden im Internet, insbesondere in Sozialen Medien unter Beschuss genommen.
Der Online-Kurs richtet sich an jene, die sich gegen antifeministische Aussagen im online-Kontext wehren wollen. Wir geben einen Überblick über das Feld des Antifeminismus’ und die Folgen für Betroffene. Die Reaktionsweisen darauf sind individuell und situationsbezogen. Gemeinsam erarbeiten wir daher anhand von Praxisbeispielen, wie Sie selbst in Online-Situationen handeln können: z. B. Diskutieren, Positionieren, Anzeigen, oder etwas ganz anderes tun. Wir stellen eine Reihe von Gesprächsstrategien vor, die Sie gleich ausprobieren können. Gemeinsam üben wir auch, wie Abgrenzungen oder ein würdevoller Gesprächsausstieg aussehen können.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 24.06.2020 (10 bis 12 Uhr)

Trainer_innen: Laura Sasse und Timm Köhler

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

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Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft wird auch Klassismus genannt. Klassismus hält Menschen Ressourcen vor, unterdrückt sie und würdigt sie herab. Negativ betroffen sind zum Beispiel wohnungslose oder arme Menschen.

Das Training zu diesem Schwerpunkt beinhaltet zum einen theoretische Inputs zur Klärung von Begrifflichkeiten und Hintergründen. Zum anderen vertieft es auch durch vielfältige selbstreflexive Methoden die Auseinandersetzung mit unserer eigenen sozialen Herkunft, mit unserem aktuellen sozialen Status, mit unseren Bildern und Vorurteilen über gesellschaftliche soziale Gruppen, mit Armut und sozialer Ausgrenzung.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Welche Werte und welche Haltungen wurden mir durch meine soziale Herkunft vermittelt?
  • Welche Bilder und Vorurteile habe ich über Gruppen mit unterschiedlichen sozial-ökonomischen Verhältnissen?
  • Habe ich die gesellschaftlichen Machtverhältnisse, strukturelle Ungleichheiten und Privilegien im Blick?
  • Wie ist Klassismus im Diversity-Ansatz eingebettet?
  • Welche Rolle spielt Armut und soziale Ausgrenzung in meinem Arbeitsbereich?
  • Wie kann ich diskriminierungssensibel mit sozialer Ausgrenzung in meinem Arbeitsalltag/Tätigkeitsfeld umgehen?

Datum: 17. – 18.08.2020, Anmeldung bis zum 24.07.2020
Das Training ist zweitägig und findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Sabine Rotte und Yasmin Zakouri

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

In vehementen Angriffen gegen “Feminismus und Gender” sucht die (extreme) Rechte in den letzten Jahren Anschluss an Debatten um Geschlechterrollen und –verhältnissein der Gesellschaft. Diskussionen um die Öffnung der Ehe für alle, sexuelle Vielfalt in schulischen Lehrplänen, Genderforschung an Universitäten oder Forderungen nach liberaleren Abtreibungsgesetzen werden als „Gender-Gaga“ oder „Gender-Wahn“ abgewertet und lächerlich gemacht. Dabei werden antifeministische und sich gegen Vielfalt richtende Positionen immer lauter vertreten.

Was steht hinter diesen Positionen? Welches Weltbild wird da vertreten und wie kann auf solche Aussagen angemessen reagiert werden?
In dem vierstündigen Online-Kurs setzen wir uns mit antifeministischen Gesellschaftsbildern auseinander und testen unterschiedliche Reaktionen auf antifeministische Aussagen. Wir stellen die Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung in den Fokus, um die Vielfalt geschlechtlicher, familialer und sexueller Lebensweisen argumentativ zu verteidigen.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 20.08.2020 (10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr)

Trainer_innen: Laura Sasse und Nadja Kaiser

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

Dieser Online-Kurs findet in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung statt!

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Soziale Medien sind ein wichtiger Ort der gesellschaftlichen Auseinandersetzung, an der sich extrem Rechte überproportional beteiligen. Sei es Hatespeech von Einzelnutzer*innen oder organisierte Angriffe auf Social Media-Profile – demokratische NGOs, politische Akteur*innen, kommunale Einrichtungen u.v.a.m. sind herausgefordert damit umzugehen.
Der zweistündige Online-Kurs richtet sich an all jene, die in moderierender oder anderweitig verantwortlicher Position auf Social-Media-Plattformen unterwegs sind und sich gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antifeminismus und andere Ausgrenzungsideologien stellen wollen. Anders als im privaten Kontext gilt es hier, die eigene Rolle zu reflektieren, den Spagat zwischen kontroverser Debatte und der Einhaltung menschenrechtlicher Standards zu gewährleisten und den Schutz von Betroffenen auf den eigenen Seiten sicherzustellen. Es werden Möglichkeiten der Prävention und anhand von Praxisbeispielen verschiedene Interventionsstrategien vorgestellt.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 25.08.2020 (10 bis 12 Uhr)

Trainer_innen: Michael Trube und Lena Besenhard

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

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Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Der Anstieg rechtsextremer und antisemitisch motivierter Gewalt sowie die Verbreitung und zunehmende Akzeptanz antisemitischer Ressentiments verweisen jedoch – ebenso wie die Ergebnisse einer Vielzahl von Studien – auf gegenwärtige Erscheinungsformen von Antisemitismus.

Eingebettet in aktuelle Bezüge zeigt sich die Überlebenskraft judenfeindlicher Denkfiguren in vielen Facetten und entzieht sich rationaler Gegenargumentation. Das typisierte Bild von Juden scheint wichtige Funktionen zu erfüllen und existiert unabhängig von der realen Begegnung mit Juden oder Judentum. So ist z. B. » Du Jude « auf vielen Schulhöfen ein häufig benutztes Schimpfwort. Die Klärung solcher Vorfälle bedarf einer tieferen Betrachtung und kann nicht allein mit moralischem Appell gelöst werden. Für die Entwicklung antisemitismuskritischer Bildungs- und Beratungsansätze braucht es neben der Fähigkeit zur Multiperspektivität, Kenntnisse von tradierten judenfeindlichen Stereotype und ihrer Transformation in aktuellen Formen von Antisemitismus sowie Mechanismen von Wir-Die-Konstruktionen.

In dem Workshop wird es um folgende Fragen gehen:

  • Wie tritt Antisemitismus heute in Erscheinung?
  • Welche Bedarfe können in den jeweiligen Arbeitskontexten identifiziert werden?
  • Wie erleben Jüdinnen und Juden den steigenden Antisemitismus?
  • Wie können Fach- und Führungskräfte darin unterstützt werden, kompetent und handlungssicher zu intervenieren?

Datum: 11.09.2020, Anmeldung bis zum 20.08.2020
Das Training ist ganztägig und findet von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Marina Chernivsky und N.N.

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Viele lesbischen, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche (LSBTI*) Geflüchtete berichten von Barrieren, Unsicherheiten und Diskriminierungen innerhalb oder auch durch Institutionen.

Wer sind genau LSBTI* Geflüchteten und welche Lebensrealitäten haben sie in Deutschland? Wie ist die Rechtssituation in der Welt für LSBTI* Menschen und warum flüchten Sie z. B. nach Deutschland? Was erleben LSBTI* Geflüchtete vor und nach der Flucht? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es für sie in Berlin? Wie kann ich ihnen im Kontext meiner Arbeit diskriminierungsarm begegnen und sie unterstützen?

Anhand von Fragen und Fällen, die die Teilnehmenden mitbringen, werden wir praxisorientierte Anti-Diskriminierung-, Anti-Gewalt- und Empowerment-Aspekte in Bezug auf LSBTI* Geflüchtete bearbeiten.

Zum Einstieg für alle, die sich grundlegend mit dem Thema befassen möchten und gar kein oder nur wenig Vorwissen mitbringen.

Fokus/Thema:
  • Homosexualität und Geschlechtsidentität
  • LSBTI* Rechte weltweit
  • Erfahrungen von LSBTI* Geflüchteten vor und nach der Flucht
  • Umgang mit Gewalt und Diskriminierung gegen LSBTI* Geflüchtete
  • Unterstützungsmöglichkeiten für LSBTI* Geflüchtete

Datum: 14.09.2020, Anmeldung bis zum 21.08.2020
Das Training ist ganztägig und findet von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Saideh Saadat-Lendle und Rafia Shahnaz

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Das Training beinhaltet theoretische Einheiten und Sensibilisierungsübungen zum Thema Rassismus (Begrifflichkeiten, Bilder, soziale Konstrukte, Machtverhältnisse, Kolonialismus und historische Kontinuitäten etc.). Mittels selbstreflexiver Methoden und Diskussionsrunden wird der Blick in Richtung struktureller und individueller Ungleichbehandlung fokussiert, herrschende Bilder sowie eigene Vorurteile kritisch reflektiert.

Zentrale Fragen/Aspekte des Trainings sind:
  • Wie entstehen Vorurteile und Stereotypen und welche Auswirkungen haben sie?
  • Funktionsweisen von individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Diskriminierung.
  • Was sind Formen gesellschaftlicher Diskriminierung aufgrund von „ethnischer Zugehörigkeit/ Hautfarbe“?
  • Was ist Rassismus? Wie wirkt Rassismus?
  • Wie beeinflusst Rassismus unseren Sprachgebrauch? Was ist rassismuskritische Sprache?
  • Welche Rolle spielt Intersektionalität im Kontext von Rassismus?

Abschließend wollen wir uns mit Handlungsoptionen, die zum Abbau von Alltags- und strukturellen Rassismen beitragen und inklusive, gesellschaftliche Strukturen etablieren, beschäftigen.

Datum: 21.09.2020, Anmeldung bis zum 28.08.2020
Das Training ist eintägig und findet von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24,10623 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Yasmin Zakouri und Dr. Azra Dzajic-Weber

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Menschen mit Behinderungen sind alltäglich mit vielfältigen und zumeist negativen Bildern und Vorurteilen über sie konfrontiert. Sie sind von einer selbstbestimmten Teilhabe an der Gesellschaft zumeist weit entfernt. Deutlich macht das der Satz der Behindertenbewegung: „Behindert ist man nicht, behindert wird man.“ Behinderung kann als Wechselwirkung zwischen der eigenen Beeinträchtigung und den umweltbedingten Barrieren gesehen werden – Barrieren, die Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe verhindern.

Das Training bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, die eigenen Sichtweisen zu reflektieren, deren Wurzeln besser zu verstehen und andere Perspektiven zu entwickeln.

In dem Training kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die interaktive Gruppenprozesse und Diskussionen anregen. Trainiert werden auch Handlungsstrategien zum kompetenten Umgang mit Vielfalt, insbesondere im beruflichen Alltag. Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und die UN-Behindertenrechtskonvention ergänzen diese. Ziel ist es, die Kompetenz im Umgang mit der Diversity-Kategorie Behinderung zu erweitern und Handlungsansätze für den eigenen (beruflichen) Kontext zu entwickeln.

Im Fokus:
  • Welche Bilder habe ich über Menschen mit Behinderungen?
  • Wodurch wurden sie geprägt?
  • Wie sind die öffentlichen Diskurse?
  • Was gibt es für rechtliche Rahmenbedingungen und welche Konsequenzen haben sie für Menschen mit Behinderung?
  • Wie sehen Handlungsansätze zur besseren Teilhabe aus?

Datum: 22. – 23.09.2020, Anmeldung bis zum 31.08.2020
Das Training ist zweitägig und findet jeweils von 10 bis 18 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Judy Gummich + N.N.

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Was ist eigentlich Diversity? Was bedeutet ein „angemessener Umgang“ mit Vielfalt? Und warum ist Diversity-Kompetenz wichtig?
Dieses Grundlagentraining richtet sich an alle Interessierten, die einen Einstieg in das Thema suchen. Das Training verschafft einen Überblick über den Diversity-Ansatz, gibt Informationen zu den verschiedenen Diversity-Dimensionen und die Inhalte des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).

Die (Selbst)Reflektion der eigenen Wahrnehmung und des eigenen Umgangs mit Vielfalt ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des Trainings. Diversity Ansätze verfolgen das Ziel, menschliche Vielfalt als gesellschaftliches Potenzial wertzuschätzen und zu fördern.

In dem Training kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die interaktive Gruppenprozesse und Diskussionen anregen. Trainiert werden auch Handlungsstrategien zum kompetenten Umgang mit Vielfalt, insbesondere im beruflichen Alltag.

Fokus/Thema:
  • Was bedeutet Diversity?
  • Was ist Diskriminierung?
  • Welche Diversity-Kategorien gibt es?
  • Was ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geregelt?
  • Wie kann ich diversitykompetent in meinem privaten und beruflichen Alltag handeln?

Datum: 29. – 30.09.2020, Anmeldung bis zum 07.09.2020
Das Training ist zweitägig und findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Felina Franke und Serdar Yazar

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Was ist eigentlich Diversity? Was bedeutet ein „angemessener Umgang“ mit Vielfalt? Und warum ist Diversity-Kompetenz wichtig?
Dieses Grundlagentraining richtet sich an alle Interessierten, die einen Einstieg in das Thema suchen. Das Training verschafft einen Überblick über den Diversity-Ansatz, gibt Informationen zu den verschiedenen Diversity-Dimensionen und die Inhalte des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG).

Die (Selbst)Reflektion der eigenen Wahrnehmung und des eigenen Umgangs mit Vielfalt ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des Trainings. Diversity Ansätze verfolgen das Ziel, menschliche Vielfalt als gesellschaftliches Potenzial wertzuschätzen und zu fördern.

In dem Training kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, die interaktive Gruppenprozesse und Diskussionen anregen. Trainiert werden auch Handlungsstrategien zum kompetenten Umgang mit Vielfalt, insbesondere im beruflichen Alltag.

Fokus/Thema:
  • Was bedeutet Diversity?
  • Was ist Diskriminierung?
  • Welche Diversity-Kategorien gibt es?
  • Was ist im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geregelt?
  • Wie kann ich diversitykompetent in meinem privaten und beruflichen Alltag handeln?

Datum: 05. – 06.10.2020, Anmeldung bis zum 14.09.2020
Das Training ist zweitägig und findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Yasmin Zakouri und Sabine Rotte

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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Unsere Gesellschaft wird vielfältiger und damit wachsen auch die Anforderungen an Organisationen und Verwaltungen, mit dieser Vielfalt angemessen und wertschätzend umzugehen. Der Personalbereich hat hier eine besondere Verantwortung: Kompetenzprofile, Einstellungsverfahren, Onboarding sowie Personalführung und -entwicklung können verhindern oder dazu beitragen, dass sich vielfältige Talente entfalten und einbringen können und dass die Organisation als attraktiv und zeitgemäß wahrgenommen wird.

In dem Workshop werden Grundkenntnisse zur diversityorientierten Personalarbeit vermittelt und auf die Praxis von Organisationen übertragen. Ausgehend von den Kerndimensionen Geschlecht, Lebensalter, sexuelle Identität, Religion und Weltanschauung, Behinderung, ethnische Herkunft/Hautfarbe und sozialer Status werden ggfs. auch weitere relevante Dimensionen in den Blick genommen.

Datum: 27.10.2020, Anmeldung bis zum 02.10.2020
Das Training ist ganztägig und findet von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Dr. Azra Dzajic-Weber und Anne-Gela Oppermann

Zielgruppe: Der Workshop richtet sich an Personen, die in ihrer Organisation (Verband, Projekt, Verwaltung, landeseigenes Unternehmen) für die Entwicklung und Umsetzung der Personalarbeit verantwortlich oder maßgeblich daran beteiligt sind.

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Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Anti-demokratische, populistische Argumentationsmuster, rassistische Bemerkungen und menschenverachtende Sprüche begegnen uns im öffentlichen Nahverkehr, am Arbeitsplatz oder im Familienkreis. Gerade im beruflichen Kontext, wenn es unser Amt oder unser Auftrag verbieten, inakzeptable Aussagen zu ignorieren, stellen anti-demokratische, populistische Parolen eine besondere Herausforderung dar. Im Argumentationstraining werden Möglichkeiten aufgezeigt und eingeübt, in verschiedenen Situationen angemessen zu reagieren, Konflikte sachlich auszutragen und den Raum für menschen- und demokratiefeindliche Denkweisen zu begrenzen.

Das Argumentationstraining bietet theoretischen Input, praktische Übungen, eine Reflexionsphase und Literaturhinweise zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema.

Datum: 28.10.2020, Anmeldung bis zum 06.10.2020
Das Training ist eintägig und findet von 10 bis 17 Uhr statt.

Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24,10623 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Methuja Thavarasa und Tobias Gralke

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen

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Berlin bietet seit jeher Menschen mit vielfältigen Identitäten und Lebensentwürfen einen Ort bzw. einen selbstverständlichen alltäglichen Umgang damit. Gleichzeitig sind noch heute viele Menschen mit einer nicht-heterosexuellen Lebensweise teilweise massiver Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt.

Das Training zum Schwerpunkt “Sexuelle und geschlechtliche Identität und die Vielfalt von Lebensentwürfen” vertieft den Blick auf diese Diversity-Dimension. Neben theoretischem Wissen zu sexuellen und geschlechtlichen Identitäten und Diskriminierungsmechanismen bietet das Training insbesondere die Möglichkeit, die Sensibilität für die Lebenswelten und damit auch für Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) zu stärken und damit die eigene Handlungsfähigkeit im Umgang mit der Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Lebensweisen für den Arbeitskontext und das Alltagsleben zu erweitern.

Im Fokus:
  • Was umfasst der Begriff sexuelle Identität?
  • Was ist Trans*geschlechtlichkeit und was bedeutet dieses Sternchen im Wort?
  • Wie können Lebensentwürfe und Lebenswelten von LSBTI aussehen?
  • Warum ist die sexuelle und geschlechtliche Identität nicht einfach Privatsache der Betroffenen und warum ist es sinnvoll, dies im Arbeitskontext zu thematisieren?
  • Die alltägliche Diskriminierung von LSBTI – was kann und sollte ich in meinem Arbeitskontext, aber auch in meinem Privatleben dagegen tun?

Datum: 09. – 10.11.2020, Anmeldung bis zum 16.10.2020
Das Training ist zweitägig und findet jeweils von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: TUECHTIG, Oudenarder Straße 16, Haus D06, 13347 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Mari Günther und Saideh Saadat-Lendle

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen

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Bild: Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Das Training beinhaltet theoretische Einheiten und Sensibilisierungsübungen zum Thema Rassismus (Begrifflichkeiten, Bilder, soziale Konstrukte, Machtverhältnisse, Kolonialismus und historische Kontinuitäten etc.). Mittels selbstreflexiver Methoden und Diskussionsrunden wird der Blick in Richtung struktureller und individueller Ungleichbehandlung fokussiert, herrschende Bilder sowie eigene Vorurteile kritisch reflektiert.

Zentrale Fragen/Aspekte des Trainings sind:
  • Wie entstehen Vorurteile und Stereotypen und welche Auswirkungen haben sie?
  • Funktionsweisen von individueller, institutioneller und gesellschaftlicher Diskriminierung.
  • Was sind Formen gesellschaftlicher Diskriminierung aufgrund von „ethnischer Zugehörigkeit/ Hautfarbe“?
  • Was ist Rassismus? Wie wirkt Rassismus?
  • Wie beeinflusst Rassismus unseren Sprachgebrauch? Was ist rassismuskritische Sprache?
  • Welche Rolle spielt Intersektionalität im Kontext von Rassismus?

Abschließend wollen wir uns mit Handlungsoptionen, die zum Abbau von Alltags- und strukturellen Rassismen beitragen und inklusive, gesellschaftliche Strukturen etablieren, beschäftigen.

Datum: 16.11.2020, Anmeldung bis zum 23.10.2020
Das Training ist eintägig und findet von 9 bis 17 Uhr statt.

Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24,10623 Berlin Zugang rollstuhlgerecht

Trainer_innen: Yasmin Zakouri und Dr. Azra Dzajic-Weber

Zielgruppe: Für Mitarbeitende aus den Verwaltungseinrichtungen des Landes Berlin, landeseigenen Betrieben sowie von gemeinnützigen Trägern und Vereinen.

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In vehementen Angriffen gegen “Feminismus und Gender” sucht die (extreme) Rechte in den letzten Jahren Anschluss an Debatten um Geschlechterrollen und –verhältnissein der Gesellschaft. Diskussionen um die Öffnung der Ehe für alle, sexuelle Vielfalt in schulischen Lehrplänen, Genderforschung an Universitäten oder Forderungen nach liberaleren Abtreibungsgesetzen werden als „Gender-Gaga“ oder „Gender-Wahn“ abgewertet und lächerlich gemacht. Dabei werden antifeministische und sich gegen Vielfalt richtende Positionen immer lauter vertreten.

Was steht hinter diesen Positionen? Welches Weltbild wird da vertreten und wie kann auf solche Aussagen angemessen reagiert werden?
In dem vierstündigen Online-Kurs setzen wir uns mit antifeministischen Gesellschaftsbildern auseinander und testen unterschiedliche Reaktionen auf antifeministische Aussagen. Wir stellen die Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung in den Fokus, um die Vielfalt geschlechtlicher, familialer und sexueller Lebensweisen argumentativ zu verteidigen.

Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

Datum: 19.11.2020 (10 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr)

Trainer_innen: Michael Trube und Nadja Kaiser

Hinweis: Online-Kurse sind Seminare, die im Internet stattfinden.
Die Teilnehmenden loggen sich von ihrem Computer auf einer Plattform ein. Für die Teilnahme am Online-Kurs benötigen Sie mindestens ein internetfähiges mobiles Endgerät sowie Kopfhörer. Ein Headset ist nicht notwendig. Die Möglichkeit per Video (webcam) am Online-Kurs teilzunehmen, ist wünschenswert.

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Bei Fragen zum Anmeldeverfahren oder Problemen bei der Anmeldung stehen wir Ihnen gerne unter 030 259 259 29 zur Verfügung. Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail schreiben.

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