Wasserbetriebe widersprechen Kartellamt
Im Streit um die Wasserpreise in Berlin ist wieder das Bundeskartellamt am Zug. Die Wettbewerbshüter hatten die Berliner Wasserbetriebe abgemahnt. An diesem Montag will das Unternehmen mit einer umfassenden Stellungnahme widersprechen, wie Sprecher Stephan Natz ankündigte. Das Kartellamt will die Preise in der Hauptstadt um rund ein Fünftel senken. Für die Kunden würde das nach Angaben der Wasserbetriebe Einsparungen von 15 Euro pro Person und Jahr bedeuten. Das Unternehmen, das zur Hälfte dem Land gehört, hält aber das Kartellamt für nicht zuständig und die Berechnungen der Behörde in Teilen für nicht nachvollziehbar.
Quelle: dpa
Aktualisierung: Sonntag, 29. April 2012 12:59 Uhr
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