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Hoffnung schwindet: Hansa Rostock verliert 0:3 bei St. Pauli

Für Aufsteiger Hansa Rostock ist der Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga ein weiteres Stück näher gerückt. Die Mecklenburger verloren am Sonntag beim Nordrivalen FC St. Pauli klar mit 0:3 (0:1) und haben als Vorletzter zwei Spieltage vor Saisonschluss vier Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16. Marius Ebbers (13., 49.) und Fin Bartels (79.) erzielten vor 22 620 Zuschauern im Stadion am Millerntor die Tore für die Hausherren, die ihre Hoffnungen auf die Aufstiegsrelegation am Leben erhielten.
Zweikampf
Paulis Bartels kämpft mit Weilandt um den Ball. Foto: Angelika Warmuth © dpa

Die Rostocker waren am Boden zerstört, versuchten sich aber in Optimismus - Zweckoptimismus wohl. «Es wird natürlich immer schwieriger. Aber wer als Erster aufgibt, wird auch als erster scheitern. Das darf man nicht tun», sagte Mittelfeldspieler Dominic Peitz. Torhüter Jörg Hahnel ergänzte: «Alle, die rechnen können, wissen, dass es immer noch möglich ist. Wir fahren nach Berlin, um drei Punkte zu holen.»

Die gute Laune der Gastgeber, die weiter um den Aufstieg kämpfen, wurde allerdings von der Nachricht getrübt, dass es nach der als Risiko-Spiel eingestuften Partie doch noch zu Ausschreitungen kam. Verantwortlich sollen Anhänger des FC St. Pauli gewesen sein. Wie die Hamburger Polizei mitteilte, hatte es «massive Angriffe» auf die Beamten gegeben.

Die Hamburger Polizei hatte dem Kiez-Club aus Sorge vor Krawallen untersagt, die vorgesehenen 2500 Eintrittskarten an Gäste-Fans abzugeben. Rund 1700 Rostocker hatte vor dem Spiel friedlich gegen die Kartensperre für die Hansa-Fans demonstriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von mehr als 1500 Beamten aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen vor Ort.

Die Rostocker begannen mit vier Neuen im Vergleich zur 0:5-Pleite gegen den FSV Frankfurt. Die wieder genesenen Routiniers Matthias Holst und Sebastian Pelzer sollten den Abwehrverbund stabilisieren. Im Mittelfeld kam Manfred Starke zu seinem Startelfdebüt und vorn erhielt Tom Weilandt den Vorzug vor dem Schweden Freddy Borg.

Trotz der Veränderungen stand die Null aber nur gut zehn Minuten. Erst konnte Hansa-Torhüter Hahnel einen Schuss von Lasse Sobiech noch gerade zur Ecke lenken. Dann war aber auch er machtlos, als Ebbers eine Flanke von Max Kruse artistisch zu seinem achten Saisontor ins rechte untere Eck lenkte. Hansa Innenverteidiger Kevin Pannewitz sah dabei alles andere als gut aus.

Die Mecklenburger blieben die Antwort aber nicht schuldig, woran Marek Mintal maßgeblich beteiligt war. Zunächst prüfte der Slowake Pauli-Keeper Philipp Tschauner mit einem straffen Schuss aus gut zehn Metern (19.). Sechs Minuten später legte Mintal dann für Peitz auf, dessen Kopfball Tschauner jedoch noch an den Pfosten lenkte. Und auch als Michael Blum praktisch mit dem Halbzeitpfiff einen 25- Meter-Freistoß aufs Tor hämmerte, war Paulis Nummer eins der Bessere.

Wie man Tore macht, bekamen die Rostocker dann kurz nach dem Wiederanpfiff gezeigt - wieder von Ebbers. Paulis Sturmspitze lief allein aufs Tor zu, schoss mit der Pike ab und tunnelte dabei Hahnel auch noch. Das war die Vorentscheidung. Hansa-Trainer Wolf versuchte danach zwar noch, die Offensive mit den Stürmern Borg und Tino Semmer zu mobilisieren. Aber vergebens. Die Messen auf St. Pauli waren schon gelesen. In Bartels schrieb ausgerechnet ein ehemaliger Rostocker dann auch noch ein Schlusskapitel dazu.

Quelle: dpa
Aktualisierung: Sonntag, 22. April 2012 16:44 Uhr
(Bilder: Bob Smith/ www.sxc.hu ; Messe Berlin GmbH; dpa; facebook; Google Inc.; Twitter; Klicker/pixelio.de)

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