Eine Frauenhand hält ein Telefon mit einer App Navigationskarte auf dem Bildschirm

Navigation 2.0

Die Auswertung des Projektes Navigation 2.0 ist abgeschlossen. Die Ergebnisse können Sie dem Abschlussbericht entnehmen, der hier zum Download bereitsteht.

Smartes Park+Ride-Navigationssystem

Am Park+Ride-Parkplatz angekommen und alle Plätze sind belegt?
Das sorgt für Frust und macht die Nutzung von Park+Ride-Angeboten für die Fahrt von Brandenburg nach Berlin alles andere als attraktiv. Dabei bieten Park+Ride-Angebote die Möglichkeit, das Pendeln in die Stadt komfortabel und nachhaltig zu gestalten. Deshalb wurde ein smartes Park+Ride-Navigationssystem entlang des S2-Strangs von Bernau bei Berlin bis ins Stadtzentrum vom 14. März bis 20 Juni 2025 getestet.

Wie funktioniert das System?

Park+Ride-Parkplätze werden mit einer intelligenten Lösung ausgestattet, die die aktuelle Auslastung der Parkplätze erkennt und in eine Navigations-App integriert. So werden Pendelnde und alle, die in die Innenstadt fahren wollen, mithilfe einer Navigations-App zum besten freien Park+Ride-Platz auf ihrer Route geführt. Das Ziel ist klar: Die Parkplatzsuche am Stadtrand soll erleichtert und die Fahrt in die Innenstadt effizienter und stressfreier gestaltet werden. So soll der Verkehr in der Innenstadt entlastet werden.

Erkenntnisse des Projektes

Sowohl der technische Aufbau zwischen den unterschiedlichen Software-Diensten (EBE-Backend, Prisma TRAFF.X-System, Graphmasters-Backend, Veröffentlichung auf der Mobilithek), als auch die Umsetzung der Routenempfehlungen auf der Website und in der NUNAV-App, kann als sehr gut gelungen angesehen werden.

Allerdings konnten nicht die erhofften Nutzerzahlen erreicht werden, so dass kein ausreichendes Feedback der Anwender eingeholt werden konnten, um daraus weitere Erkenntnisse zur User-Experience zu ziehen. Dies lag zum einen an der zu aufwendigen Nutzung des Systems über die Webseite hin zur Nunav-App. Andererseits wäre eine umfangreichere Kommunikationsstrategie, sowie ein langfristiges umfangreicheres Angebot notwendig, um Routinen nachhaltig verändern zu können.

Des Weiteren sollten die Auslastungsdaten der P+R als Open Data zur Verfügung gestellt werden. So kann der Service in bereits bestehende Mobilitäts-Apps integriert werden.

Die Daten zur Parkplatzauslastung haben gezeigt, dass das Angebot hilfreich sein kann und die Mobilität von Pendlern verbessern kann. Weitere Anwendungsfälle könnten beispielsweise die Navigation bei Großveranstaltungen sowie bei größeren Umleitungen aufgrund von verkehrlichen oder anderen Ereignissen sein.

Weitere Informationen und Erkenntnisse des Projekts sind im Abschlussbericht zu finden, der nachfolgend zum Download bereitsteht.

  • Navigation 2.0 Berlin – Abschlussbericht zum P+R-Pilotprojekt Nord-Süd-Korridor der S2 Richtung Bernau

    PDF-Dokument (4.4 MB)