Ziel dieses Teilprojektes war es, die aktuelle Luftschadstoffbelastung in Berlin zeitlich und räumlich auf unterschiedlichen Belastungsregimen konformen Skalen und Auflösungen zu modellieren. Zudem sollte die Luftschadstoffbelastung bis zum Abend des 4. Tages im Voraus prognostiziert werden. Hauptaugenmerkmal lag auf den Luftschadstoffen NO2, PM10 und PM2,5, da diese in Berlin noch deutlicher über den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Zielwerten zum Schutz der menschlichen Gesundheit liegen.
Ziele
Alle bisherigen Analysen zeigten, dass Luftschadstoffkonzentrationen an Hauptverkehrsstraßen höher waren als an straßenfernen Orten. Deshalb lag der räumliche Fokus auf den Hauptverkehrsstraßen. Um das Gesamtbild jedoch zu schließen, sollten auch die Situationen in klassischen Wohngebieten besser abgebildet werden. Ziel war es, die verkehrsbedingten Luftschadstoffkonzentrationen zu senken, indem Sensibilisierung geschaffen und das Mobilitätsverhalten beeinflusst wird. Um ein umweltsensitives Verkehrsmanagement umsetzen zu können, das gezielt greift, wenn die Luftqualität als schlecht eingeschätzt wird, ist ein bestimmter zeitlicher Vorlauf notwendig. Deshalb wurde eine Prognose der Luftschadstoffbelastung auf Stundenbasis für vier Tage im Voraus entwickelt.
Um ein umweltsensitives Verkehrsmanagement umsetzen zu können, das gezielt greift, wenn die Luftqualität als schlecht eingeschätzt wird, ist ein bestimmter zeitlicher Vorlauf notwendig. Deshalb soll eine Prognose der Luftschadstoffbelastung auf Stundenbasis für vier Tage im Voraus entwickelt werden.