Veranstaltungen für Erwachsene

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Lesung und Gespräch mit Monty Ott und Ruben Gerczikow - 21.10.2026

Veranstaltungsreihe “Jüdisches Leben heute”

Fußball ist mehr als 90 Minuten und mehr als das, was auf dem Platz passiert – und Jüdinnen und Juden sind mittendrin. „Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen“ eröffnet ein intensives Panorama jüdischer Präsenz im deutschen Fußball – authentisch, eindringlich, vielstimmig. Ob auf dem Spielfeld oder in der Kurve: Solidarität und Ausgrenzung, Identität und Antisemitismus begegnen sich hier. Der Band verwebt Geschichten der Hoffnung, wie Solidaritätsaktionen nach den Massakern vom 7. Oktober 2023, mit kritischen Beobachtungen und Stimmen aus Israel und Deutschland. Gefördert von der Werder Bremen-Stiftung, liefert er Impulse jenseits stereotyper Zuschreibungen: für Vielfalt, Sichtbarkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Stadion und darüber hinaus.

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Lesung mit Anna Schapiro - 27.10.2026

Abendlesung für Erwachsene Im Rahmen der Reihe »Jüdisches Leben heute«

Auf der Beerdigung ihrer legendären Großmutter Sweety beschließt Anna, sich auf die Suche nach den unerzählten Geschichten ihrer Familie zu machen. Mit einem Aufnahmegerät im Gepäck reist sie nach New York und Boston, nach Arad und Haifa und besucht entfernte Verwandte, Studienkollegen und Freundinnen der Großeltern. In fremden und doch vertrauten Küchen, in kleinen Wohnzimmern und großen Pflegeheimen ist sie ganz Ohr: Jede Geschichte, die ihr anvertraut wird, handelt von Abschied, Auswanderung und den vielen verschiedenen Arten des Ankommens. Jedes Gespräch bezeugt den einzigartigen Lebensweg eines einzelnen Menschen. Und doch teilen sie alle Annas Geschichte – und bilden den Stoff eines berührenden Epochenromans sowjetisch-jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert.
In der jüdischen Literatur ist das Familienmotiv ein zentrales, vielschichtiges Element. Es dient als Schnittstelle, um das Trauma der Shoah zu verarbeiten, von den nicht mehr Anwesenden zu sprechen, Traditionen weiterzugeben, Generationenkonflikte und die Spannungsfelder jüdischer Identitäten zu verhandeln.

Unser Ole Cover

Lesung mit Autorin Katja Lange-Müller - 29.10.2026

Wir laden herzlich am Donnerstag, 29.10.2026, 19 Uhr in die Mittelpunkt bibliothek Alte Feuerwache Treptow ein. Die Autorin Katja Lange-Müller liest aus ihrem Roman »Unser Ole«.
Drei Frauen, die von ihren Müttern nicht geliebt wurden, ein kognitiv beein trächtigter Junge, der sie verbindet, und ein unerwarteter Tod. Katja Lange-Müller gelingt mit diesem Kammer spiel ein literarisches Wunderwerk.
Die einst bildschöne Ida ist alt und vom Leben, den Männern und sich selbst enttäuscht. Um nicht völlig zu verarmen, arbeitet sie gelegentlich als Model bei Seniorinnen modenschauen. In einem Kaufhaus begegnet sie Elvira, die ihren Enkel Ole betreut, genauer: ihn ab wechselnd schikaniert und verwöhnt. Als Ida ihre Wohnung verliert, lockt Elvira, die den Kontakt zu ihrer Tochter abgebrochen hat und doch nichts mehr fürchtet als die Einsamkeit, die Freundin in ihr Landhaus, denn sie braucht Hilfe mit dem unberechenbaren, spät pubertierenden Hünen Ole. – Eines Morgens kommt es zu einem tragischen Ereignis, das Oles Mutter Manuela auf den Plan ruft…

Halloween

Halloween-Fest für die ganze Familie

Ihr mögt gruselige Basteleien und schaurige Geschichten? Wir holen für euch die Schattenmonster aus ihren Verstecken hervor und haben die eine oder andere Süßigkeit für kleine Gespenster parat. Lasst euch überraschen, was wir für euch alles geplant haben! Es wird schaurig schön.

Vier Hände liegen übereinander

Seminar mit den Stammtischkämpfer*innen zu Antifeminismus und Queerfeindlichkeit - 31.10.2026

Antifeminismus ist eine Form der politischen Organisierung und Mobilmachung – gegen Feminismus und die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt.
Eine besondere Gefahr des Antifeminismus ist seine Funktion als Bindeglied zwischen der „Mitte“ der Gesellschaft und der extremen Rechten. Antifeministische und queerfeindliche Begriffe, Positionen und Narrative sind weit verbreitet und begegnen uns über alltägliche sexistische Sprüche hinaus. Sie sind alles andere als harmlos und können als Einstieg in rechte Weltbilder fungieren.
Mit diesem Seminar möchten wir Menschen dazu befähigen, antifeministischen und queerfeindlichen Parolen entschieden entgegenzutreten, wo immer sie ihnen begegnen. Auch hier stehen deshalb praktische Übungen im Mittelpunkt. Die Basis bildet eine kurze theoretische Einführung ins Thema und eine Betrachtung verschiedener Akteur*innen des Antifeminismus.

Stammtischkämpfer*innen

Kurzworkshop mit den Stammtischkämpfer*innen zu rechten und rassistische Parolen - 06.11.2026

Die Stammtischkämpfer*innen-Seminare sind interaktive Workshops gegen rechte und rassistische Parolen mit etwas Theorie und viel Praxis. Beim Familienessen mit der Tante, im Sportverein oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht – widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier setzen die Seminare an – die Teilnehmenden lernen und üben die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Das Konzept baut auf persönlichen Erfahrungen auf, es macht verschiedene Ansätze erfahrbar und liefert dabei individuelle Handlungsmöglichkeiten, die dabei unterstützen, den rechten und rassistischen Parolen etwas entgegenzusetzen.

Stammtischkämpfer*innen

Kurzworkshop mit den Stammtischkämpfer*innen zu rechten und rassistische Parolen - 09.11.2026

Die Stammtischkämpfer*innen-Seminare sind interaktive Workshops gegen rechte und rassistische Parolen mit etwas Theorie und viel Praxis. Beim Familienessen mit der Tante, im Sportverein oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht – widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier setzen die Seminare an – die Teilnehmenden lernen und üben die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Das Konzept baut auf persönlichen Erfahrungen auf, es macht verschiedene Ansätze erfahrbar und liefert dabei individuelle Handlungsmöglichkeiten, die dabei unterstützen, den rechten und rassistischen Parolen etwas entgegenzusetzen.

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Lesereihe „ZUSAMMEN HALTEN – Frauen verbinden, Resilienz stärken“

Lesung mit Miriam Stein – 19.11.2026

„Die unverschämte Frau. Vom Ende falscher Scham“

SPIEGEL-Bestsellerautorin und Journalistin Miriam Stein kennt Scham schon immer. Sie wurde ihr buchstäblich in die Wiege gelegt – beziehungsweise in jenen Schuhkarton, in dem man sie 1977 als Neugeborenes, eingewickelt in Zeitungspapier, an einer Straßenecke in Daegu (Südkorea) fand. Durfte ihre Mutter sie nicht behalten, schämte sie sich für die Schwangerschaft? Heute hat Miriam Pubertät, Schwangerschaft, berufliche Fehltritte und Beziehungskrisen hinter sich und sogar den Eintritt in die Menopause, die weibliche »Scham-Supernova« schlechthin, erfolgreich bewältigt. Nun endlich beginnt sie, die vielen Schamerzählungen, die ihr eigenes Leben und das vieler Frauen unnötig verdüstern, zu entlarven und sich von ihnen zu lösen. In ihrem neuen Buch werden wir Teil dieser Befreiungsgeschichte – und Seite für Seite selbst zu einer unverschämten Frau. Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek Treptow-Köpenick mit der Gleichstellungsbeauftragten im Rahmen der Lesereihe Zusammen halten. Frauen verbinden. Resilienz stärken.
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Lesung und Gespräch mit Marina Chernivsky - 24.11.26

Abendlesung für Erwachsene Im Rahmen der Reihe »Jüdisches Leben heute«

Eine berührende literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart: Marina Chernivsky beschreibt, warum der 7. Oktober 2023 für die jüdische Gemeinschaft einen tiefen Bruch darstellt, der durch soziale Kälte und Antisemitismus noch vertieft wird. Sie schreibt von Zeiten, die nicht vergehen, und Orten, die nachleben. In einer bildhaften Sprache schildert sie, wie die Vergangenheit fortwirkt und welche Herausforderungen die Gegenwart mit sich bringt. Ein eindringliches Porträt über das Leben in einer Welt, die in Fragmente zerfallen ist und nur aus ihren Bruchstellen heraus verstanden werden kann.

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Lesereihe „ZUSAMMEN HALTEN – Frauen verbinden, Resilienz stärken“

Lesung mit Jana Heinicke – 26.11.2026

“Muttergefühle. Das Schönste, aber auch das Schwerste”

Die Anthologie versammelt Beiträge verschiedener Autorinnen, die sich mit den unterschiedlichen Erfahrungen von Mutterschaft auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Care-Arbeit, gesellschaftliche Erwartungen, Mental Load sowie die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und persönlichen Bedürfnissen. Die Texte beleuchten sowohl bereichernde als auch herausfordernde Seiten des Elternseins und eröffnen vielfältige Perspektiven auf die Lebensrealität von Müttern.
Im Anschluss an die Lesung spricht Jana Heinicke über die Entstehung der Anthologie und ihre Beweggründe als Herausgeberin. Außerdem besteht Gelegenheit zum Austausch mit der Autorin und für Fragen aus dem Publikum.
Eine gemeinsame Veranstaltung der Stadtbibliothek Treptow-Köpenick mit der Gleichstellungsbeauftragten im Rahmen der Lesereihe Zusammen halten. Frauen verbinden. Resilienz stärken.

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Lesung mit der diesjährigen Buchpreisträgerin Shida Bazyar - 02.12.2026

“Die Lücken”

Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre Vergangenheit aktiv verschweigt und zugleich zum Zufluchtsort für diejenigen wird, die hier Geborgenheit suchen. Der Roman führt uns durch die Jahre und die Köpfe derer, die das Dorf prägten: von jüdischen Familien, die alles verloren, über NS-Profiteure, die sich als unschuldige Mitläufer neu erfanden, bis hin zu den Familien Sharifi und Karimpour, die Jahrzehnte später aus dem Iran flüchten. Shida Bazyar gelingt ein virtuoses Erzählmosaik über die Last der Geschichte, die Lüge des Neubeginns und den Wunsch, endlich eine Heimat zu finden.

Stammtischkämpfer*innen

Seminar mit den Stammtischkämpfer*innen zu rechten und rassistischen Parolen- 05.12.2026

Die Stammtischkämpfer*innen-Seminare sind interaktive Workshops gegen rechte und rassistische Parolen mit etwas Theorie und viel Praxis. Beim Familienessen mit der Tante, im Sportverein oder auf der Straße fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht – widersprochen, die rechten Parolen nicht einfach so stehen lassen. Hier setzen die Seminare an – die Teilnehmenden lernen und üben die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht länger hin! Das Konzept baut auf persönlichen Erfahrungen auf, es macht verschiedene Ansätze erfahrbar und liefert dabei individuelle Handlungsmöglichkeiten, die dabei unterstützen, den rechten und rassistischen Parolen etwas entgegenzusetzen.

Friedrichshagen

Foto Wünsche zum 125jährigen Jubiläum

Aufruf!

Die Johannes-Bobrowski-Bibliothek wird in diesem Jahr 125 Jahre alt! Für eine kleine Ausstellung zu diesem Anlass im November in unserer Bibliothek, würden wir uns über Fotos der Bibliothek aus vergangener Zeit oder alte Dokumente des Bibliotheksalltags freuen. Diese können Sie gern als Kopie oder digital an uns schicken oder den Kollegen der Bibliothek übergeben.
Per Mail an: stadtbibliothek-friedrichshagen@ba-tk.berlin.de

Ein aufgeschlagenes Buch

Leseplausch: Geschichten, die verbinden

Kommen Sie zum Leseplausch und tauschen Sie sich einmal im Monat in entspannter Atmosphäre über Ihre neuesten Buchentdeckungen aus – ganz ohne Leselisten! Jeden 1.Mittwoch im Monat um 16.30 Uhr in der Mittelpunktbibliothek Köpenick.

Amt für Weiterbildung und Kultur

Fachbereich Bibliotheken

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Ansprechpartnerin: Frau B. Lenke

Verkehrsanbindungen