Veranstaltungen für Erwachsene

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Zivilcourage-Training - 10.03.2026

Ein Training für mehr Mut, Klarheit und Handlungssicherheit

Wie kann ich helfen, ohne mich selbst zu gefährden? Was tun, wenn andere beleidigt, diskriminiert oder bedroht werden? Dieses kompakte Zivilcourage-Training vermittelt praxis- und alltagsnah, wie Sie Gefahren erkennen und deeskalierend eingreifen können. Gemeinsam stärken wir Ihre persönliche Haltung, schärfen den Umgang mit Aggression und Diskriminierung und entwickeln mentale, soziale und körperliche Kompetenzen für den Ernstfall.
Dieses Training richtet sich an alle, die im Alltag nicht wegsehen, sondern aktiv und besonnen handeln möchten – mit Herz und Haltung.

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Lesung zum feministischen März mit Maike Schöfer - 19.03.2026

„Nö – Eine Anstiftung zum Neinsagen“

Von der großen Kraft eines kleinen Wortes
Wir alle kommen mit einem Nein auf die Welt. Schreien, weil etwas nicht stimmt. Als trotzige Mädchen sind wir erst süß, dann wird uns der Protest abtrainiert. Wir sollen gefallen, keine Probleme machen. Maike Schöfer gibt uns mit diesem Buch das Nein zurück. Ein Nein kann Akt der Selbstbehauptung sein, Ablehnung bedeuten, aber auch etwas viel Größeres: Widerstand. Ob als befreiendes Nö zu Dingen, die wir nicht tun wollen, oder als wütendes Nein zu festgefahrenen Strukturen und Diskriminierung. Eine inspirierende, persönliche Untersuchung des wohl feministischsten Wortes, das wir wählen können.

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Lesung mit Jacinta Nandi - 19.03.2026

“Die schlechteste Hausfrau der Welt”

Jacinta Nandi berichtet über ihre persönlichen Erfahrungen in einem Haushalt mit einem Teenager, einem Kleinkind und einem meist abwesenden Mann, der sich weigert zu helfen, schließlich ist seine Partnerin Hausfrau und ja wohl zuständig für Kinder, Küche und Kotze! Sie reflektiert über unbezahlte Care-Arbeit, Armut und Schmutz und klickt sich erschöpft durch die Lifestyle-Welten von Cleanfluencerinnen, sucht Rat in Hausfrauen-Communitys und Überlebenshilfe in Putz-Podcasts. Wütend schreibt Jacinta Nandi gegen die immer noch vorherrschende Rollenverteilung an – und fragt sich, wie um alles in der Welt sie da hineingeraten ist.
Danach werden wir mit der Autorin in ein Gespräch geben. Die Veranstaltung moderieren Asya Aldiri und Chiara Lo Russo.
Anmeldung nicht nötig!
Kinder sind herzlich willkommen! Parallel zur Veranstaltung findet ein Vorleseangebot für Kinder statt. Außerdem wird es eine Krabbelecke geben.
Eine Veranstaltung des Fachbereichs Bibliotheken in Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten.

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Internationale Wochen gegen Rassisus - moderierte Lesung mit Thị Thanh Thảo Trần - 26.03.2026

„Menschen wie wir“

Ihre Eltern lernen sich auf einer vietnamesischen Insel kennen. Sie sind arm, aber glücklich miteinander. Als ein Angebot aus der DDR kommt, entschließt sich der Vater, nur für ein paar Jahre dort zu arbeiten. Welche Folgen diese Entscheidung für seine Familie haben wird, kann er da noch nicht abschätzen. Seine Frau und seine Tochter – die Erzählerin des Romans – folgen ihm erst Jahre später nach Deutschland. Dort werden sie jedoch nicht mit offenen Armen empfangen. Immer mehr entlarvt sich das Ankommen als eine Fiktion, aber zurückgehen würde sich wie ein Scheitern anfühlen. »Menschen wie wir« sind die, deren Namen hier niemand richtig aussprechen kann. Die jedes Jahr bangen müssen, ihre Aufenthaltsgenehmigung nicht verlängert zu bekommen. »Menschen wie wir« erinnern sich an die Lieder und Gedichte aus der alten Heimat und wollen doch nicht zurück. Thị Thanh Thảo Trần erzählt davon, was es bedeutet, in zwei Sprachen und zwei Ländern zu leben. Sie zeigt, zu welchen radikalen Entscheidungen uns Armut führen kann und welche Opfer wir bereit sind für unsere Liebe zu geben.

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Lesung mit Annette Schuhmann - 26.03.2026

Wir sind anders! Wie die DDR Frauen bis heute prägt

Gibt es heute, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung, noch immer so etwas wie eine »Ost-Identität«? Die Historikerin Annette Schuhmann fügt der intensiven Debatte darüber eine besondere Sichtweise hinzu und geht der Frage nach, wie »anders« die Frauen der DDR sind.
Hierfür versammelt die am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung tätige Schuhmann dreizehn Porträts ostdeutscher Frauen. Diese stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Ostdeutschlands. Grundlage der Porträts sind biografische Interviews mit Frauen verschiedener Generationen, Berufe und Lebensläufe. Zu den Erfahrungen der Porträtierten gehören neben dem zentralen Thema der Arbeit, Haft, Systemwechsel und Neuorientierung.
Spannend und tiefgründig zugleich zeigt Schuhmann, wie Erfahrungen, Erinnerungen und Familienerzählungen prägen und welches Selbstverständnis aus der DDR-Sozialisation erwächst.

Anmeldungen für Lesungen oder Veranstaltungen

Kontakt Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache Treptow

  • 030/ 90297-6800

Anmeldungen für Lesungen oder Veranstaltungen

Kontakt Mittelpunktbibliothek Köpenick

  • 030/ 90297- 3418

Amt für Weiterbildung und Kultur

Fachbereich Bibliotheken

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Ansprechpartnerin: Frau B. Lenke

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