Veranstaltungen für Erwachsene

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Dialogveranstaltung: Weniger ärgern. Mehr handeln. Mehr bewirken. - 19.05.2026

Als wasserreichster Bezirk Berlins ist Treptow-Köpenick besonders stark vom Wassertourismus geprägt – mit Chancen für Erholung und Wirtschaft, aber auch mit Herausforderungen für Umwelt, Tier und Mensch. Die einen haben Spaß, Freude, Genuss, die anderen leiden unter Lärm, Müll und Rücksichtslosigkeit. Sind Sie von den Folgen betroffen und möchten sich zu dem Thema austauschen und informieren? Dann sind Sie herzlich zur Dialogveranstaltung mit IGeL Initiative Gewässer-Lärmschutz eingeladen. Oft mangelt es an klaren Informationen, ausreichender Ausstattung und/oder wirksamen Kontrollen bestehender Vorschriften. Es gibt Möglichkeiten dieser bedenklichen Entwicklung zu begegnen. IGeL engagiert sich seit 2023 auf unterschiedlichen Ebenen.

Die Dialogveranstaltung lädt Bürger:innen ein, gemeinsam über diese Herausforderungen zu sprechen, sich über konkrete Handlungsmöglichkeiten auszutauschen und sich an deren Umsetzung zu engagieren – sei es mit anderen zusammen, sei es als Einzelperson, oder auch als Teil von IGeL Initiative Gewässer-Lärmschutz.

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Lesung mit Julia Pustet - 21.05.2026

Drama, Schmerz, Humor und ein tiefer Blick in die Dynamiken und Zerwürfnisse unserer Zeit. Mitreißend und pointiert liefert Julia Pustet die Geschichte einer Frau, die sich mit der ganzen Welt konfrontiert – um am Ende nur wieder bei sich selbst anzukommen.

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ZUSAMMEN HALTEN. Frauen verbinden, Resilienz stärken

Lesung mit Lina Muzur. Frauenprobleme. 33 neue Nachrichten – 28.05.2026

Wie leben Frauen heute? Wie gehen sie um mit Schicksalsschlägen, dem gesellschaftlichen Wandel, dem Älterwerden, der Erschöpfung? Dies ist der Versuch einer Bestandsaufnahme, in der die Frauen selbst zu Wort kommen. Frauen, die wütend sind, die alleinerziehend sind, die ihre Heimat verloren haben, ihre Eltern, ihre Nerven. Sie haben kleine oder große Kinder, die sie lieben, aber sie sind zerrissen. Es geht ihnen gut, sagen sie. Sie hatten Glück im Leben, sagen sie. Sie brauchen ihre Freundinnen mehr denn je, sagen sie. 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, in denen sie offen, intim und halb anonym über all das sprechen, was man mal abfällig Frauenprobleme nannte. Ein Chor weiblicher Stimmen, der unbeschönigt und radikal zeigt, wo eine ganze Generation steht.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliothek Treptow-Köpenick mit der Galerie KungerKiez und Teil der Lesereihe „ZUSAMMEN HALTEN – Frauen verbinden, Resilienz stärken“ rund um die Themen Mental Load, Sorgearbeit und Vielfalt. Die Lesereihe ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Treptow-Köpenick und der Gleichstellungsbeauftragten.

  • Donnerstag, 28.05.2026 um 19 Uhr in der Galerie KungerKiez
  • Ohne Anmeldung
  • Tel.: (030) 90297 6831
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Berlin liest ein Buch: Lesung mit Daniela Dröscher - 04.06.2026

Die Aktion “Berlin liest ein Buch” wurde 2021 von radioeins, radio3 und dem Landesverband Berlin des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) ins Leben gerufen.
Die Idee dahinter ist, gemeinsam ein Buch aufzuschlagen und es zusammen mit der ganzen Stadt zu lesen und darüber zu reden! 600 Vorschläge sind in den Berliner Bibliotheken eingegangen – die Wahl fiel schließlich auf “Lügen über meine Mutter” von Daniela Dröscher.

Die Autorin erzählt in diesem „Kammerspiel namens Familie“ von einer Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre, darin spiegeln sich Themen wie Feminismus, Patriarchat, Sorgearbeit, gesellschaftlicher Aufstieg und die Aufopferung der Mütter in zugleich bewegender wie kunstvoller Weise.

Der Roman »Lügen über meine Mutter« (2022) stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und ist bald im Kino zu sehen.

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Lesung mit Peggy Mädler – 04.06.2026

Selbstregulierung des Herzens

»Selbstregulierung des Herzens« entfaltet ein vielfältiges Panorama des Lebens in der DDR und im frisch wieder vereinigten Deutschland. Im Zentrum stehen Georg, der anfangs noch hofft, seinen Staat mithilfe von ersten Computern und Kybernetik vorwärtszubringen, und die Künstlerin Mona.
Um sie herum entwickelt sich ein reiches Ensemble an Figuren: der illusionslose Intellektuelle Roland, der in den Westen flieht; Marlies, die versucht, das System von innen zu reformieren, sowie die Künstlerfreunde Monas. Alle treffen sich in einem Dorf in der Nähe von Wandlitz, wo bald seltsame geheime Bautätigkeiten beginnen. Mit stiller Wucht schreibt Peggy Mädler über das Flirren zwischen Halt und Auflösung – über Nähe und Entfremdung, Anpassung und Resilienz.

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LASST UNS REDEN - 23.06.2026

EIN SPIELERISCHES GESPRÄCHS- UND BEGEGNUNGSFORMAT

In unserem Gesprächsformat laden wir euch ein, moderiert und spielerisch mit euch unbekannten Menschen in einen Austausch zu kommen.
Dabei erforschen wir ein Thema im gemeinsamen Sprechen und Zuhören. Was hat dieses Thema mit dir zu tun? Welche Rolle spielt es in unserer Nachbarschaft? Wo liegen die Verbindungen von Persönlichem und Gesellschaft? Ihr seid dabei unsere Expert:innen. Je mehr Perspektiven desto besser! Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionswoche „Gemeinsam aus der Einsamkeit“

Hinweis: Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung draußen statt. Treffpunkt: Foyer der Mittelpunktbibliothek

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Buchvorstellung mit Wolfgang Bogumil - 02.07.2026

Wolfgang Bogumil liest aus Ellen Bergs Roman „Zur Hölle mit den Seniorentellern“

Elisabeth ist siebzig und eigentlich noch ganz fit. Doch das Leben scheint gelaufen, als ihre Töchter sie gegen ihren Willen in ein Altersheim stecken. Endstation? Aber doch nicht mit Elisabeth! Bald schon schmiedet sie Fluchtpläne, zusammen mit einigen skurrilen, schrägen Mitbewohnern. Die eigenwilligen Senioren träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Fragt sich nur, wie sie an genügend Geld für ihre Flucht kommen: Legal, illegal, total egal! Wild entschlossen hecken sie einen kriminellen Plan aus …
Mit Witz, Charme und einer ordentlichen Portion krimineller Energie beginnt der irre Trip in die Freiheit.

Im Rahmen der Berliner Seniorenwoche 2026 und anlässlich des Senioren-Aktionstages im Kosmos-Kiez

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Lesung mit Dietmar Arnold und Helmut Müller-Enbergs - 07.07.2026

Operation Gold. Der Spionagetunnel in Berlin

Der britisch-amerikanische Spionagetunnel ragte von West-Berlin rund 330 Meter in die DDR hinein. Von dort hörten die Nachrichtendienste ab Mai 1955 wichtige Telefongespräche der sowjetischen Militärs ab. Der sowjetische Nachrichtendienst beendete das Unternehmen im April 1956. Die Geschichte ist in Film und Literatur bekannt, aber nur beinahe. Tatsächlich fehlt bislang ein bedeutendes Puzzleteil, das in den Archiven der Berliner Unterwelten schlummerte. Es handelt sich um die umfassende Dokumentation, die allein für den DDR-Minister des Innern, Karl Maron, angefertigt worden war. Sie galt allgemein als verschollen. Tatsächlich enthält sie bislang unbekannte Fotos und Details zum Auffinden dieses Tunnels und dessen Arbeitsweise.
Im Anschluss an die Lesung Rundgang durch die Ausstellung im Altglienicke Museum und Besichtigung eines Stücks Original-Tunnelröhre.

Eine Kooperation der Stadtteilbibliothek Altglienicke mit dem Bürgerverein Altglienicke e.V.

Anmeldungen für Lesungen oder Veranstaltungen

Kontakt Mittelpunktbibliothek Alte Feuerwache Treptow

  • 030/ 90297-6800

Anmeldungen für Lesungen oder Veranstaltungen

Kontakt Mittelpunktbibliothek Köpenick

  • 030/ 90297- 3418

Amt für Weiterbildung und Kultur

Fachbereich Bibliotheken

Abteilung Öffentlichkeitsarbeit

Ansprechpartnerin: Frau B. Lenke

Verkehrsanbindungen