Trotz Corona-Mutationen: Berlinale hofft auf Sommerausgabe

Trotz Corona-Mutationen: Berlinale hofft auf Sommerausgabe

Die Festivalleitung der Berlinale hofft darauf, trotz Pandemie und Coronavirus-Mutationen im Sommer Filmvorführungen fürs Publikum anbieten zu können.

Berlinale

© dpa

Das Leitungs-Duo der Berlinale Mariette Rissenbeek und Carlo Chatrian im Berlinale-Büro am Potsdamer Platz.

«Man weiß im Moment nicht, wie sich das weiterentwickelt», sagte Geschäftsführerin Mariette Rissenbeek der Deutschen Presse-Agentur. «Wir haben große Hoffnung, dass wir im Juni im Kino stattfinden können, mit allen notwendigen Abstands- und Hygieneregeln.»

Verleihung der Bären im Juni

Die Berlinale wird in diesem Jahr geteilt. Am Montag (1. März 2021) beginnt ein digitaler Branchentreff - dort können Fachleute aus der Filmbranche und Journalisten online Filme schauen. Eine Jury soll dann auch über die Preisträger entscheiden. «Wir werden eine Pressemitteilung dazu verschicken. Und eine sehr schlichte Bekanntgabe machen», sagte Rissenbeek. Die Auszeichnungen sollen im Sommer überreicht werden - dann ist ein mehrtägiges Festival geplant, Zuschauer sollen Filme im Kino und Open-Air anschauen können.

Filme von Daniel Brühl und Céline Sciamma im Rennen

Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals. Im Wettbewerb laufen 15 Filme, darunter das Regiedebüt von Schauspieler Daniel Brühl namens «Nebenan», die Literaturverfilmung «Fabian oder Der Gang vor die Hunde» von Dominik Graf und der neue Film der Französin Céline Sciamma, die zuletzt mit «Porträt einer jungen Frau in Flammen» in Cannes erfolgreich war.
Berlinale
© dpa

Berlinale Talents

01. bis 05. März 2021

Berlinale-Fans müssen sich in diesem Jahr deutlich länger gedulden, als gewohnt: Die Wettbewerbsfilme werden dem Publikum erst im Juni präsentiert. Einen Vorgeschmack gibt es jedoch schon vorab. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. Februar 2021 08:26 Uhr

Weitere Berlinale-Nachrichten