In der Großsiedlung am Kamenzer Damm kann es im Sommer sehr heiß werden. Außerdem treffen Luft- und Lärmbelastung, eine verdichtete Bauweise sowie soziale und thermische Belastung aufeinander. Auch der Anteil an Grünflächen ist hier gering. Die Gesundheit der Menschen vor Ort kann durch all das beeinträchtigt werden, insbesondere jedoch durch die Hitze.
Das Projektziel ist es, dass sich im Lankwitzer Kiez (fast) alle besser mit dem Thema Hitzehilfe auskennen. Dadurch wird die Gesundheit der Anwohnenden auch an heißen Tagen geschützt. Ein wichtiger Baustein des Projekts ist die gegenseitige Unterstützung an Hitzetagen. Es richtet sich vor allem an ältere Menschen und ihr soziales Umfeld. Diese Ziele sollen über Schulungen, Informationskampagnen, direkte Ansprache und Aushänge in Wohnhäusern erreicht werden.
Das Projekt „Hitzehilfe im Wohngebiet“ setzt gezielte Maßnahmen aus dem bezirklichen Hitzeschutzplan in der Großsiedlung Kamenzer Damm um. Der Träger BÄR meets ADLER e.V. führt das Projekt zusammen mit der Organisationseinheit für Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination im öffentlichen Gesundheitsdienst (QPK) und der Sozialraumorientierten Planungskoordination (SPK) durch.