In der vergangenen Saison hatten die Teams der Kältebusse den Angaben nach Kontakt zu 3.783 Menschen und brachten davon 1.784 in eine warme Bleibe. "Tendenz steigend", heißt es von der Stadtmission. Auch bei der DRK gab es den Angaben nach in der vergangenen Saison mit 1.872 Hinweisen doppelt so viele als im Vorjahr gegeben. Das habe gezeigt, wie groß der Hilfsbedarf sei, sagte der Präsident des Berliner DRK, Mario Czaja. "Wir rechnen damit, dass unser Wärmebus in diesem Winter noch häufiger gebraucht wird". Deswegen sei die Unterstützung aus der Bevölkerung sehr wichtig. Wer Menschen sieht, die Hilfe brauchen könnten, sollte diese ansprechen und fragen, ob sie Unterstützung wünschen. "Ein Anruf bei unserem Wärmebus kann Leben retten", so Czaja. Bei medizinischen Notfällen oder akuter Lebensgefahr sollte die 112 gewählt werden.