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Blücherplatz in Kreuzberg in Eva-Mamlok-Platz umbenannt
Als 14-Jährige soll Eva Mamlok schon im Widerstand gewesen sein. Nun erinnert ein Platz mit ihrem Namen an die jüdische Kreuzbergerin. mehr
2026 wurden nach Angaben des Pflanzenschutzamtes mehr als 10.000 Standorte des Eichenprozessionsspinners erfasst. (Archivbild)
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In diesem Jahr wurden berlinweit mehr als 10.000 Standorte des Eichenprozessionsspinners erfasst.
Eichenprozessionsspinner sind graubraune Nachtfalter. Ihre Raupen haben winzige Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten und bei Kontakt Hautreizungen mit starkem Juckreiz und Quaddeln auslösen können. Augenreizungen, Husten oder asthmaartige Beschwerden sind möglich. Vielerorts wurden deshalb im Frühjahr und Sommer Grün- und Sportanlagen gesperrt.
Gegen den Eichenprozessionsspinner gibt es verschiedene Maßnahmen, je nach starkem oder leichtem Befall. Bei einem leichten Befall sind nach Angaben des Pflanzenschutzamtes in der Regel mechanische Maßnahmen wie Absaugen, Verkleben und Heißwasser- oder Heißschaumbehandlung ausreichend. Bei starkem, mehrjährigem Befall in sensiblen Bereichen, wo sich viele Menschen aufhalten, kann erwogen werden, Biozide zu sprühen. Dabei sind Natur- und Artenschutz- sowie Landschafts- und Wasserverordnungen zu beachten, so das Pflanzenschutzamt.
Auch das Ausbringen von Nematoden, also Fadenwürmern, die in die Raupen eindringen und sie töten, ist möglich. Außerdem gibt es natürliche Gegenspieler von Eichenprozessionsspinnern wie bestimmte Fliegen, Wespen und Käfer sowie einige Vogelarten, die gezielt durch Nistkästen gefördert werden können. Die gemeinsame Strategie des Senats und der Bezirke gegen den Eichenprozessionsspinner wird derzeit überarbeitet. Sie soll Ende des Jahres vorliegen.