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Alter Tunnel unter Boulevard Unter den Linden wird verfüllt
Der Lindentunnel in Berlin-Mitte ist seit 1951 außer Betrieb – und inzwischen baufällig. Nun beginnen Arbeiten, die auch den Verkehr auf dem Boulevard beeinträchtigen. mehr
25 neue Fahrzeuge sollen die Hilfsorganisationen im Berliner Katastrophenschutz stärken. Mannschaftstransportwagen, Gerätewagen und Schlauchwagen wurden von Innensenatorin Iris Spranger (SPD) an das Rote Kreuz, den Malteser Hilfsdienst, die Johanniter, den Arbeiter-Samariter-Bund, die DLRG und die Freiwilligen Feuerwehren übergeben.
20 Fahrzeuge kaufte das Land Berlin für 2,9 Millionen Euro, fünf weitere finanzierte der Bund mit knapp einer Million Euro. Die Fahrzeuge sollen für Einsatzleitung, Betreuung, medizinische Behandlungen, Logistik und technische Unterstützung im Katastrophenschutz genutzt werden.
Mit einem sogenannten Schlauchwagen können beispielsweise bis zu zwei Kilometer Wasserschläuche ausgelegt werden, um die Wasserversorgung der Feuerwehr bei großen Bränden am Stadtrand oder in Waldgebieten sicherzustellen. Ein Teil der Fahrzeuge wurde bereits in der vergangenen Woche übergeben.
Außerdem sollen im kommenden Jahr 24 mobile Notstromaggregate für eine Million Euro aus Bundesmitteln angeschafft werden. Sie seien geeignet, jeweils ein mittelgroßes Regierungs- oder Verwaltungsgebäude, etwa eine Polizeiwache, mit Strom zu versorgen. Für mindestens 1,6 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren weitere Aggregate beschafft werden.
Spranger sagte, es gehe im Einsatzfall darum, möglichst schnell die notwendigen Strukturen aufzubauen. Sie erinnerte an große Einsatzlagen wie den tagelangen Stromausfall nach einem extremistischen Anschlag im Januar. Ein wirksamer Bevölkerungsschutz beginne lange vor dem Ernstfall mit der passenden Ausstattung für die Organisationen und ihre oft ehrenamtlichen Helfer.