Nach dem härtesten Winter der vergangenen 50 Jahre waren in dem Park den Angaben zufolge vor zwei Jahren rund 90 der 137 asiatischen Wildpferde verhungert oder erfroren. Die Art sei weltweit vom Aussterben bedroht, es gebe nur 2000 Tiere. Insgesamt 26 von ihnen tummeln sich derzeit in der Döberitzer Heide.
Die Bemühungen von Przewalski-Haltern müssten darauf abzielen, «diese auch wieder in die freie Wildbahn zu entlassen», sagte der Geschäftsführer der Naturlandschaft, Peter Nitschke. Die Stiftung habe sich deswegen dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm angeschlossen. Im Rahmen des Programms wurden insgesamt vier Pferde ausgesucht, die zuerst nach Prag und dann mit der tschechischen Luftwaffe in die neue Heimat gebracht werden.
Das Przewalski-Pferd ist das einzige noch freilebende Pferd, das in seiner Wildform überlebt hat. Auswilderungsprojekte sind nach Angaben der Heinz-Sielmann-Stiftung wichtig, da sonst spezifische Eigenschaften verloren gehen könnten.

