Vivantes mit weniger Gewinn als im Vorjahr
Der landeseigene Krankenhauskonzern Vivantes hat 2011 erneut einen Gewinn erwirtschaftet, allerdings 1,2 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Der Überschuss lag bei 5,1 Millionen Euro, im Vorjahr betrug er noch 6,3 Millionen Euro, teilte der Konzern am Mittwoch in Berlin mit. Der Konzern behandelte fast eine halbe Million Patienten (rund 496 000), 18 700 mehr als im Vorjahr. Der Patientenzuwachs sorgte auch für einen höheren Umsatz von 865 Millionen Euro, 29 Millionen Euro mehr als 2010. Allerdings fielen durch die höhere Patientenzahl auch mehr Kosten für Personal und Material an.
Vivantes fährt Gewinnerwartungen zurück. Foto: Sören Stache/Archiv
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Im vergangenen Jahr hat der Konzern sein Angebot ausgebaut. Unter anderem wurden im Humboldt-Klinikum in Wittenau das Zentrum für seelische Frauengesundheit und am Klinikum Spandau ein Adipositas-Zentrum eröffnet. In diesem Jahr ist unter anderem ein Hospiz mit 16 Plätzen am Wenckebach-Klinikum in Tempelhof geplant. Mit anderen Kooperationspartnern plant Vivantes zudem ein Gesundheitszentrum am neuen Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg.
Rund ein Drittel aller Patienten in Berlin lässt sich nach Angaben des Konzerns von Vivantes versorgen, im Bereich Psychiatrie sei es die Hälfte.
Quelle: dpa
Aktualisierung: Mittwoch, 16. Mai 2012 17:11 Uhr
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