«Aber es bleibt dabei: Wir werden darüber in den Gremien der Partei diskutieren. Die Partei wird genug Gelegenheit haben, im Mai und im Juni spätestens, sich ausführlich damit zu beschäftigen, welchen inhaltlichen Kurs sie fahren will, wie es weiter gehen soll und wer die Personen sein sollen, die dafür stehen.»
Stöß betonte, er habe sich nie negativ zu Müller geäußert und werde es auch nicht tun. Problematisch sei Müllers Doppelfunktion als SPD-Chef und Senator. «Ich glaube, es ist ein strukturelles Problem. Und dafür brauchen wir auch einen strukturellen Vorschlag, ob alle, die für die SPD sprechen können, eben gleichzeitig auch in Regierungs- und Verwaltungsämtern sind.»
Wichtig sei für die SPD die inhaltliche Diskussion, «wie wir es schaffen, dass wir als Kraft der sozialen Gerechtigkeit über das, was die Alltagsfragen der Tagespolitik im Senat sind, wahrgenommen werden».

