Nach dem Missbrauchsfall an einer Grundschule in Berlin-Wedding ist ein 30 Jahre alter Mann am Samstag wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft gekommen. Er sollte am Abend in die Haftanstalt nach Moabit gebracht werden, wie ein Polizeisprecher der dpa sagte. In den ersten Vernehmungen habe der Mann geschwiegen und nichts zugegeben. Ihm wird vorgeworfen, am 1. März auf der Toilette einer Grundschule in Berlin ein achtjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler soll er bereits in seiner Jugend einmal durch eine exhibitionistische Handlung aufgefallen sein. Das Verfahren gegen den damals noch nicht Volljährigen sei aber eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Polizei.
Der Verdächtige schweigt bisher zu der Tat. Foto: Soeren Stache/Archiv
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Aktualisierung: Samstag, 31. März 2012 16:11 Uhr