Aktuelle Sprache: Deutsch

Wie pervers ist die Situation? Wir diskutieren Rosa von Praunheims ›Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‹

Begleitprogramm zur Ausstellung »Inventing Queer Cinema«

›Nicht der homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‹, Regie: Rosa von Praunheim © Bavaria / missingFILMs – Sechs Männer sitzen gemeinsam unbekleidet auf einem Futon, in einem verhängten Raum.

›Nicht der homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‹, Regie: Rosa von Praunheim © Bavaria / missingFILMs – Sechs Männer sitzen gemeinsam unbekleidet auf einem Futon, in einem verhängten Raum.

›Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt‹ von Rosa von Praunheim löste 1971 ein Erdbeben aus und führte deutschlandweit erstmals zur Gründung zahlreicher Schwulenbewegungen. Statt um Empathie und Verständnis zu werben, griff Praunheim schwule Männer scharf an: Spießig, einsam, eitel und unpolitisch seien sie und sollten endlich auf die Straße gehen! Ein Film wie eine schallende Ohrfeige, die nicht umsonst auch in der Ausstellung »Inventing Queer Cinema« eine zentrale Rolle spielt. Wir zeigen den Film noch einmal und fordern das Publikum und geladene Gäste auf, sich kritisch zu positionieren. Ein offenes Gespräch ohne Podium und Bühne, in dem wir Wirkung und Thesen des Films neu diskutieren wollen. 

Zu Gast: Martin Dannecker (Sexualwissenschaftler, Autor), Jochen Hick (Regisseur, Journalist, Autor), Faraz Shariat (Regisseur, Produzent, Autor)

Preis: 7,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

Karte

Es folgt eine Kartendarstellung.Karte überspringen

Zum Stadtplan

Ende der Karte.

Verkehrsanbindungen

Fragen zum Veranstaltungskalender beantwortet unsere Hilfe. Nutzungsbedingungen finden Sie unter Informationen zu unseren Partnern und Nutzungsbedingungen.