Mit Catherine McCormack, Kaity Fox, Keta Gavasheli, Alison M. Gingeras, Susanne Huber, Lucy McKenzie, Talia Kwartler, Christian Liclair, Tala Madani, Nicole Wermers u. a.
Befeuert vom erstarkenden Rechtskonservativismus und von Onlineplattformen, die sich als idealer Nährboden für frauenfeindliche Ideologien erwiesen haben, gewinnt eine „maskulinistische Identitätspolitik“ (Birgit Sauer) an Momentum. Die TEXTE ZUR KUNST-Ausgabe „Misogynie“ knüpft an frühere Themenhefte zu geschlechterspezifischer Unterdrückung wie „Feminismen“ (1993), „Sexismen“ (1994) oder „The Feminist“ (2020) an, um die mediale und soziopolitische Spezifik der gegenwärtigen Konjunktur frauenfeindlicher Tendenzen und Topoi herauszuarbeiten. Im Zentrum des Symposiums am 9. Mai steht die Frage, wie sich der misogyne Backlash im Kunstfeld manifestiert. Anti-feministische Darstellungsweisen und Methoden der Kunstgeschichte werden dabei ebenso in den Blick genommen wie die Herausforderung, heute mit künstlerisch-feministischen Strategien auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren. Projektionen auf und Erwartungen an den weiblichen Körper dienen als Basis für die Analyse der materiellen und medialen Bedingungen feministischer Kritik.
Ein Projekt des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und von TEXTE ZUR KUNST.
Eintritt frei, keine Anmeldung nötig
In englischer Sprache
Barrierefreiheit
Der Veranstaltungsraum befindet sich im Erdgeschoss, in etwa 500 m Entfernung von der U-Bahn-Haltestelle Oranienburger Tor (U6, Aufzug vorhanden), 800 m von der S-Bahn-Haltestelle Oranienburger Straße (Linien S1, S2, S25, S26, Aufzug vorhanden), 50–500 m von der Straßenbahn-Haltestelle Torstr. / U Oranienburger Tor (Linien M5, Tram 12).
Rollstuhlzugang über den Seiteneingang.
Wenn Sie einen Besuch planen und Fragen zur Barrierefreiheit haben, rufen Sie uns gern im Vorfeld an: +49 (0)30 280 70 20 (n.b.k. Geschäftsstelle).