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Exhibiting Brancusi: Then and Now und Pure Joy: Sculpture and the matter of its staging

Exhibiting Brancusi: Then and Now                                                                                                                                  Pure Joy: Sculpture and the matter of its staging
Impulsvorträge in englischer Sprache mit Ariane Coulondre und Dr. Nina Schallenberg
Constantin Brancusi widmete der Präsentation seiner Skulpturen große Aufmerksamkeit – durch den Einsatz von Sockeln, farbigen Hintergründen und Licht. Deutlich wird dies vor allem in seinem Pariser Atelier, das als Gesamtkunstwerk konzipiert war. Wie kann Brancusis Werk heute ausgestellt werden? Wie kann man dem Geist seines Ateliers treu bleiben, ohne die Anordnung der Skulpturen „einzufrieren“? Der Vortrag reflektiert die Rekonstruktion des Ateliers in dem Gebäude auf der Piazza des Centre Pompidou und stellt anschließend die Erfahrungen der jüngerer Brancusi-Ausstellungen in Paris und Berlin vor.
Ariane Coulondre ist Chefkuratorin in der Abteilung für Moderne Sammlungen des Musée National d’Art Moderne am Centre Pompidou in Paris, wo sie die Skulpturensammlung betreut. Sie kuratierte mehrere Ausstellungen am Centre Pompidou, darunter „Brancusi: Art Is Just Beginning“ (2024), „Germaine Richier“ (2023) und „Cubism“ (2019). Sie ist Co-Kura-torin der Brancusi-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie.
„Die reine Freude“ wollte Brancusi bei jenen auslösen, die seine Skulpturen betrachtete. Weshalb ihn dieses Ziel dazu brachte, seine bildhauerische Praxis weit in den Ausstellungsraum hinein zu erweitern, ist Thema dieses Vortrags.
Nina Schallenberg leitet den Bereich Ausstellungen am Jüdischen Museum Berlin. Zuvor war sie als Sammlungs- und Ausstellungskuratorin u.a. am Hamburger Bahnhof - Nationalgalerie der Gegenwart und am Wilhelm-Hack-Museum tätig. Ihre Dissertation schrieb sie über die inszenierte Skulptur bei Auguste Rodin, Medardo Ross und Constantin Brancusi.
Teilnahme kostenfrei, begrenzte Teilnehmer*innenzahl, keine Anmeldung erforderlich.
Das Veranstaltungsprogramm wird gefördert durch das Rumänische Kulturinstitut, vertreten durch seine Berliner Niederlassung Rumänisches Kulturinstitut “Titu Maiorescu” Berlin.
Die Veranstaltungen finden im Rahmen der Sonderausstellung Brancusi in der Neuen Nationalgalerie, Stiftung Preußischer Kulturbesitz statt. Sie ist eine Kooperation mit dem Centre Pompidou, ermöglicht durch die FREUNDE der Nationalgalerie.

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