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Alltag in Berliner Zwangsarbeitslagern

Neue Forschungen - Vorträge und Diskussion

Zwangsarbeiter in einem Berliner Barackenlager, 1943

Zwangsarbeiter in einem Berliner Barackenlager, 1943

Über das alltägliche Leben in Berliner Zwangsarbeitslagern ist wenig bekannt. Zwei neue Forschungsarbeiten geben wichtige Einblicke.

In seiner Masterarbeit analysierte Fabian Dietrich das alltägliche Leben in Lagern: Wie nutzten die Insass:innen diese Räume und gegen welche Strukturen mussten sie sich behaupten? Er wertete vor allem Tagebücher der Betroffenen und Ermittlungsakten der NS-Behörden aus.

Friederike Brückner ist Archäologin. Sie hat Überreste von Bekleidung untersucht, die im Bereich von Unterkunftslagern auf dem Tempelhofer Feld gefunden wurden. In ihrer Masterarbeit setzt sie diese Funde in Bezug zu historischen Quellen. 

Begrüßung und Moderation: Dr. Roland Borchers
Stv. Leiter des Dokumentationszentrums NS-Zwangsarbeit

Vorträge:
Fabian Dietrich, Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Friederike Brückner, Stadtmuseum Berlin

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