Kreuzberg
Die Ausstellung "Kreuzberg" widmet sich 2026 der vielfältigen und bisher kaum gewürdigten Kulturproduktion rund um das Thema der Arbeitsmigration und zeigt, wie sich Künstler*innen in Kreuzberg mit den Spannungen und Fragen ihrer Zeit auseinandersetzen.

– Blick auf den Berliner Gropius Bau (Archiv)
© dpa
An kaum
einem Ort traten die gesellschaftlichen und kulturellen Umbrüche im
Westdeutschland der 1960er und 1970er Jahre so deutlich zutage wie in Berlin-Kreuzberg: Durch Anwerbeabkommen mit Ländern wie Italien, Griechenland
und der Türkei und die zunehmende Arbeitsmigration wurden hier im Kleinen
Veränderungen sichtbar, die die bundesdeutsche Realität prägten.
Der in
diesem Bezirk gelegene Gropius Bau präsentiert dazu über 100 Arbeiten aus Film,
Malerei, Fotografie, Installation und Performance, die den Blick auf die
Lebenswirklichkeiten von Arbeitsmigrant*innen und den nachfolgenden
Generationen richten und die bis heute relevanten Kämpfe um Mitbestimmung und
Gleichbehandlung thematisieren. Mit historischen und aktuellen Werken, unter
anderem von Vlassis Caniaris, Azade Köker, Nuray Demir und Monika Sieveking,
arbeitet die Ausstellung die internationale Bedeutung der Kreuzberger
Kulturproduktion heraus.
Kuratiert
von Gürsoy Doğtaş, Kunsthistoriker und Creative Mediator, Manifesta 16, und
Patrizia Dander, stellvertretende kuratorische Direktorin, Gropius Bau, mit
Sonja Borstner und Elena Franziska Setzer, Assistenzkuratorinnen, Gropius
Bau
Laufzeit: Do, 10.09.2026 bis So, 17.01.2027
Findet hier statt:
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