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Jiyoon Chung: Dead End

In der Ausstellung präsentiert Jiyoon Chung eine ortsspezifische Installation, die Themenkomplexe der Wahrnehmung und den Umgang mit Angst, externer Affektregulierung und Infrastrukturen der Kontrolle behandelt.

Jiyoon Chung, Hyperreal, 1.0, 2026, 79 x 101 x 10 cm. Epoxy resin, graffiti extracted with solvent. Courtesy of the artist and Anton Janizewski

– Jiyoon Chung, Hyperreal, 1.0, 2026, 79 x 101 x 10 cm. Epoxy resin, graffiti extracted with solvent. Courtesy of the artist and Anton Janizewski

Während Chungs Projekt in Kopenhagen einen Zusammenhang mit der Vereitelung eines Terroranschlags Ende 2010 herstellt und die resultierende Verstärkung und Neuorganisation der Sicherheitsstruktur der Kunsthalle behandelt, steht die Einzelausstellung bei der Galerie Anton Janizewski vor dem Hintergrund einer aktuellen Intensivierung von Sicherheitspolitiken, welche die Suche nach sozialen Lösungen zunehmend verdrängen.

"Dead End" unternimmt die Übersetzung der Crisis-Ordinariness – der Gewöhnlichkeit von Krisen – in visuelle Trigger. Mittels dieser Trigger-Konfrontation erzeugt Chung in den Galerieräumen einen Zustand, der den vertrauten Alltagsrhythmus erschüttern soll. Sie hinterfragt dabei, inwiefern die Erwartung von Unsicherheit und Unbehagen mit der vermeintlichen Stabilität des Alltagsrhythmus vereinbar ist.

Dicht auf den Galeriefenstern platzierte Fingerabdrücke, legen in forensischer Weise unsere fast unauffälligen, aber am häufigsten hinterlassenen Spuren bloß. Sie befinden sich an der Grenze zwischen zwei Arten von öffentlichem Raum: der Außenwelt und dem Ausstellungsraum.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Gallery Weekend Berlin statt. 

Laufzeit: Fr, 01.05.2026 bis Sa, 06.06.2026

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