Neuigkeiten zur Stadtsauberkeit in Berlin

Neukölln verstärkt Kampf gegen illegalen Sperrmüll

Der Bezirk Neukölln baut den Einsatz gegen illegale Sperrmüll weiter aus. Die Sonderkontrolleinheit „Soko Müll“ im Ordnungsamt soll personell verstärkt werden – fünf zusätzliche Stellen sind geplant.

Die Mitarbeitenden gehen gezielt gegen Müllsünder vor, kontrollieren bekannte Hotspots und sind teils auch nachts im Einsatz. Mit Erfolg: Im vergangenen Jahr konnten 67 Verursacher ermittelt und Bußgelder von über 92.900 Euro verhängt werden. In schweren Fällen drohen sogar fünfstellige Strafen.

Die Bilanz zeigt Wirkung: Die Zahl der Müllhotspots ist bereits spürbar zurückgegangen. Neukölln setzt damit ein klares Zeichen für mehr Sauberkeit im Bezirk.
Mehr dazu hier: Soko Müll in Neukölln soll die Arbeit ausweiten

Berlin geht gegen Sperrmüll vor: Aktionswoche startet am 13. April

Illegale Sperrmüllablagerungen bleiben ein großes Problem in Berlin. Täglich sind die Ordnungsämter im Einsatz, um unerlaubt abgestellten Müll aufzuspüren und die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen.
Ab dem 13. April verstärkt Berlin seine Maßnahmen: In der berlinweiten Aktionswoche Sperrmüll gehen die Bezirke noch gezielter gegen Müll-Hotspots vor. An besonders stark belasteten Orten wird verstärkt kontrolliert und konsequent geahndet.
Die Aktionswoche setzt zugleich ein klares Zeichen für die enge Zusammenarbeit der Berliner Ordnungsämter. Gemeinsam handeln die Bezirke gegen illegale Sperrmüllablagerungen – für eine saubere und lebenswerte Stadt.

Auftakt im Kiez: Kampagne zur Stadtsauberkeit gestartet

Wer seinen Sperrmüll heimlich am Straßenrand ablädt, zahlt drauf. Und zwar richtig. Genau das macht unsere neue Kampagne „Einfach abstellen hat seinen Preis“ jetzt klar.

Gestartet ist sie dort, wo das Thema konkret wird: im Kiez. Auf einem BSR-Kieztag in Mitte stellte Senatorin Ute Bonde die Kampagne vor – gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden der BSR, Stephanie Otto, und dem Bezirksstadtrat von Mitte, Christopher Schriner.

Der Andrang war groß: Viele Berlinerinnen und Berliner brachten ihren Sperrmüll direkt vorbei – und nutzten die Gelegenheit, sich über Bußgelder und Entsorgungswege zu informieren. Die Kampagne traf sichtbar einen Nerv.

Senatorin Ute Bonde: „Unsere Kampagne richtet sich an diejenigen, die ihren Sperrmüll im öffentlichen Raum abstellen und damit ihr Problem buchstäblich bei anderen abladen. Ein solches Verhalten ist keine Bagatelle – sondern eine Sünde an der Natur und an der Gesellschaft. Unsere Kampagne zeigt aber auch die vielen Möglichkeiten der legalen Entsorgung – so wie hier beim Kieztag der BSR in Mitte.“

  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026 mit Bezirksstadtrat Christopher Schriner, Senatorin Ute Bonde und der BSR-Vorstandsvorsitzenden Stephanie Otto (v.l.n.r.)
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026
  • Start der Kampagne für Stadtsauberkeit am 21.03.2026 mit Senatorin Ute Bonde
KOSTA – Katalog der Berliner Bußgelder 2026

KOSTA – Katalog der Berliner Bußgelder 2026

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Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, umweltfreundliche Beschaffung, Stadtsauberkeit