Einfach abstellen? Das wird teuer.

Stadtsauberkeit: Motiv DEFEKTA Waschmaschine bis zu 15.000 €

Sperrmüll nachts heimlich rausstellen und hoffen, dass es niemand merkt? Schlechte Idee! Wer sein altes Zeug auf dem Gehweg ablädt, zahlt in Berlin ab sofort richtig drauf. Der Senat hat die Bußgelder für illegale Müllentsorgung drastisch erhöht:

  • Die alte Matratze einfach an die Ecke gelehnt?

    Macht bis zu 1.500 Euro.

  • Das durchgesessene Sofa auf dem Gehweg geparkt?

    Kann bis zu 4.000 Euro kosten.

  • Den kaputten Kühlschrank heimlich rausgestellt?

    Bis zu 15.000 Euro.

Sie wollen es genau wissen? Die neuen Bußgelder für falsch abgestellten Sperrmüll finden Sie hier:

Die neuen Bußgelder stehen nicht nur auf dem Papier: Berlin kontrolliert nun deutlich strenger. Die Ordnungsämter sind mit verstärktem Personal in den Kiezen unterwegs. Hierzu gibt es sogar eine Zielvereinbarung zwischen Senat und Bezirken. In den Bezirken Neukölln und Mitte wurde bereits eine Soko Müll gegründet. Wer seinen Sperrmüll einfach abstellt, muss damit rechnen, erwischt und zur Kasse gebeten zu werden.

Video: Sperrmüll auf die Straße zu stellen, hat seinen Preis.

Video: Sperrmüll auf die Straße zu stellen, hat seinen Preis.

Formate: video/youtube

  • Textbeschreibung zum Video

    Sperrmüll richtig entsorgen.
    Illegaler Sperrmüll kostet uns alle viel Geld – und schadet der Umwelt. Damit Berlin nicht länger wie ein improvisiertes Möbelhaus aussieht, wurden die Bußgelder deutlich erhöht: Bis zu 15.000 Euro können fällig werden.
    Sparen Sie sich das Geld und entsorgen Sie Ihren Sperrmüll richtig. Berlin bietet dafür viele kostenfreie und günstige Möglichkeiten.

    Herausgeber: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Darum greift Berlin jetzt durch

Seinen Müll einfach auf die Straße zu kippen, ist kein Kavaliersdelikt. Wer seinen Sperrmüll draußen ablädt, macht sein eigenes Problem zum Problem für den ganzen Kiez. Die Haufen sehen nicht nur furchtbar aus – sie blockieren auch den Weg für Kinderwagen und Rollstühle, locken manchmal Ratten an und schaden oft direkt der Umwelt.

Und: Ein Müllhaufen kommt selten allein. Steht erst einmal eine Matratze auf dem Gehweg, dauert es oft nicht lange, bis Stühle, Regale oder Elektrogeräte dazukommen. Denn wo schon Müll liegt, wird meist noch mehr abgestellt.

Es kostet uns alle jedes Jahr mehr als 13 Millionen Euro an Steuergeldern, den ganzen Kram wieder einzusammeln und zu entsorgen.

Ausreden ziehen also nicht. Auch kleine Müllsünden können richtig teuer werden.

Sparen Sie sich das Geld!

Ein Bußgeld muss nicht sein. Der legale Weg ist meistens ohnehin der einfachere – und in Berlin oft sogar gratis.

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, umweltfreundliche Beschaffung, Stadtsauberkeit