Wohin mit dem Zeug?

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Keine Lust auf Bußgelder? Sehr gute Entscheidung. In Berlin gibt es ohnehin genug Wege, alte Möbel, Elektrogeräte oder anderen Sperrmüll richtig loszuwerden – und viele davon kosten Sie keinen Cent. Egal, ob Sie selbst anpacken, einen Transporter leihen oder sich lieber helfen lassen: Hier ist Ihr passender Weg zum leeren Keller.

1. Kofferraum auf, Sperrmüll rein: Die 14 BSR-Recyclinghöfe

Sie haben ein Auto oder können sich eins leihen? Perfekt. Die BSR betreibt 14 Höfe, kreuz und quer über die Stadt verteilt. Einfach hinfahren, ausladen, fertig.

  • Kostenlos: Bis zu 3 Kubikmeter Sperrmüll können Sie hier völlig gratis abgeben (das ist ungefähr eine halbe Transporter-Ladung).
  • Was wird angenommen? Möbel, Matratzen, Elektrogeräte, Teppiche und vieles mehr.

Video: Sperrmüll richtig entsorgen.

Video: Sperrmüll richtig entsorgen.

Formate: video/youtube

  • Textbeschreibung zum Video

    Sperrmüll richtig entsorgen.
    Wohin mit dem Sperrmüll? Ganz klar: nicht auf die Straße – das wird jetzt richtig teuer. Nutzen Sie stattdessen die Angebote der Berliner Stadtreinigung (BSR), wie etwa die Kieztage und die Recyclinghöfe. Kein Auto? Kein Problem. Die BSR holt Sperrmüll auch ab. Oder Sie finden über die Tiptapp-App Unterstützung aus der Nachbarschaft.

    Herausgeber: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

2. Sparen Sie sich das Schleppen: Der Abholservice

Kein Auto? Kein Problem. Wenn es besonders bequem gehen soll und Sie keine Lust aufs Kistenschleppen haben, lassen Sie den Sperrmüll einfach bei sich zu Hause abholen:

  • Der BSR-Abholservice
    Die BSR holt den Sperrmüll nach Terminvereinbarung direkt bei Ihnen ab. Die Tarife beginnen aktuell bei 50 Euro (für bis zu 5 Kubikmeter). Wer es eilig hat, zahlt etwas mehr. Tipp: Tun Sie sich mit Nachbarn zusammen und teilen Sie sich einfach die Kosten!
  • Fahrer finden – einfach online!
    Als smarte Alternative können Sie die Fahrer-App Tiptapp nutzen. Sie erstellen per Klick eine Anzeige, und registrierte User aus Ihrer Umgebung holen die Sachen für ein kleines Entgelt ab und bringen sie für Sie zum Recyclinghof. Das spart Zeit, Nerven und den Miettransporter.

3. Der Recyclinghof kommt zu Ihnen: Die Sperrmüll-Kieztage

Warum in die Ferne schweifen? Mit den Sperrmüll-Kieztagen bringt die BSR den Recyclinghof direkt in Ihre Nachbarschaft. An diesen Tagen können Sie Ihren privaten Sperrmüll bequem und kostenlos quasi um die Ecke abgeben. Und das Beste: Zu den Kieztagen gehört auch ein Tauschmarkt – Sie werden Ihren alten Kram los und finden beim Stöbern vielleicht direkt ein neues Lieblingsstück!

4. Zu gut für die Tonne?

Mal ehrlich: Muss das wirklich weg? Das Sofa passt vielleicht nicht mehr ins Wohnzimmer, aber eigentlich ist es noch super bequem. Und der Toaster hat vielleicht nur einen Wackelkontakt. Bevor Sie Ihre Sachen auf den Müll werfen, geben Sie Ihnen doch lieber eine zweite Chance. Berlin ist voll mit Orten, wo aus altem Kram wieder Lieblingsstücke werden:

  • Klick und weg: Der Tauschmarkt der BSR
    Des einen Schrott ist des anderen Schatz. Klicken Sie sich in die kostenlose Online-Börse der BSR, verschenken oder tauschen Sie Ihre alten Dinge und sparen Sie sich den Weg zur Tonne.
  • Ihr Kompass für Second-Hand: Die Re-Map Berlin
    Wo steht der nächste Tauschschrank? Welcher Kiez-Laden nimmt Spenden an? Die interaktive Karte zeigt Ihnen alle Spots für Second-Hand, Upcycling und Tausch-Aktionen direkt um die Ecke.
  • Reparieren statt neu kaufen: Das repami-Netzwerk
    Kabelbruch? Stuhlbein wackelt? Nicht gleich wegwerfen! Reparieren lohnt sich, schont die Umwelt und den Geldbeutel. Über das Berliner Reparatur-Netzwerk repami finden Sie im Handumdrehen echte Handwerks-Profis und gemütliche Repair-Cafés in Ihrer Nähe.

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Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, umweltfreundliche Beschaffung, Stadtsauberkeit