Jüdinnen und Kurdinnen erleben eine besondere Form von Mehrfachdiskriminierung, geprägt von Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und politischen Machtverhältnissen, die sich gegenseitig verstärken. Diese überlagerten Erfahrungen sind in der öffentlichen Wahrnehmung oft unsichtbar.
Gemeinsam mit dem jüdisch-kudischen Frauenverein Pek Koach möchten wir diese Perspektiven sichtbar machen und darüber sprechen, wie sich Identität, Herkunft und gesellschaftliche Zuschreibungen im Alltag kurdischer und jüdischer Frauen ineinander verschränken.
Auf dem Podium diskutieren Fatma Keser und Maria Kireenko über historische Hintergründe, persönliche Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen. Die Veranstaltung lädt zu einem offenen Austausch ein und schafft Raum für Fragen, Zuhören und solidarische Reflexion.
Freitag, 13.11.2026 um 18:30 – 20:00 Uhr