Corona-Lockdown: Welche Geschäfte noch geöffnet sind

Corona-Lockdown: Welche Geschäfte noch geöffnet sind

Seit 16. Dezember befindet sich Berlin im so genannten harten Lockdown. Bis zum 10. Januar 2021 müssen viele Geschäfte und Dienstleistungsanbieter schließen. Geschäfte, die der Grundversorgung der Menschen dienen, bleiben geöffnet.

  • Masken Corona Handel (1)© dpa
    Eine Frau steht in einer Buchhandlung und trägt dabei einen Mundschutz. Buchläden dürfen während des harten Lockdowns öffnen.
  • Masken Corona Handel (2)© dpa
    Eine Apothekerin gibt einem älteren Kunden eine Mund- und Nasenschutzmaske. Apotheken sind während des Lockdowns nicht geschlossen.
  • Weihnachtsbäume warten auf einen Käufer© dpa
    Der Verkauf von Weihnachtsbäumen ist auch in diesem Jahr gestattet.
Ausgenommen von den neuen Beschränkungen sind Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten. Dazu gehören folgende Verkaufseinrichtungen:
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  • Einzelhandel für Lebensmittel und Getränke: Um die Versorgung mit Lebensmitteln und anderen Waren des täglichen Bedarfs zu sichern, dürfen Supermärkte, Getränkemärkte und ähnliche Einrichtungen weiterhin normal öffnen. Dies gilt auch für Spätis. Der Verkauf von Alkohol ist jedoch für alle am 31. Dezember 2020 in der Zeit von 14 Uhr bis 06 Uhr des Folgetages nicht gestattet. Zudem darf der Verkauf von non-food Produkten mit Ausnahme von Brennstoffen zum Heizen nicht ausgeweitet werden.
  • Wochenmärkte:
    Die Berliner Wochenmärkte, sofern sie sich auf den Verkauf von Lebensmitteln und andere Waren des täglichen Bedarfs beschränken, dürfen ebenfalls weiterhin stattfinden.
  • Drogerien und Einrichtungen zum Erwerb von Sanitätsbedarf: Da Drogerien und andere Einrichtungen für Sanitätsprodukte vorrangig Waren des täglichen Bedarfs verkaufen, sind auch diese von den neuen Beschränkungen ausgenommen.
  • Geschäfte für Tabakprodukte, Schreibwaren, Zeitungen und Bücher: Um den Informationsfluss, die eigene Weiterbildung sowie die Versorgung mit Schreibwaren für Homeoffice und Homeschooling weiterhin zu ermöglichen, dürfen Geschäfte für Bücher, Zeitschriften, Bürobedarf und auch Tabakwaren geöffnet bleiben.
  • Apotheken und Optiker: Die Versorgung mit Medikamenten, Hör- und Sehhilfen sowie anderen medizinisch notwendigen Produkten wird weiterhin durch Apotheken, Optiker und ähnliche Einrichtungen gewährleistet.
  • Verkaufseinrichtungen für Tierbedarf: Die Versorgung und Betreuung von Tieren ist weiterhin gestattet. Somit dürfen auch Verkaufsstellen für Tierbedarf und Futtermittel geöffnet bleiben.
  • Fahrrad- und Kfz-Werkstätten: Um eine mangelnde Mobilität der Bürgerinnen und Bürger auszuschließen, ist es Fahrrad- und Kfz-Werkstätten ebenfalls erlaubt, ihrer Arbeit wie gewohnt nachzugehen. Auch Handwerker dürfen mit einem entsprechenden Nachweis in Baumärkten und anderen Einrichtungen für gewerblichen Handwerkerbedarf einkaufen.
  • Poststellen: Briefe und Päckchen werden nicht nur weiterhin zugestellt, sondern können auch direkt in den Poststellen abgegeben oder abgeholt werden.
  • Reinigungen und Waschsalons: Wer daheim keine Waschmaschine besitzt, kann Waschsalons und Reinigungen auch während des Lockdowns nutzen.
  • Tankstellen, Reformhäuser, Verkaufsstellen für Weihnachtbäume: Weitere, nicht von den Schließungen betroffene Verkaufseinrichtungen sind Tankstellen, Abhol- und Lieferdienste, Reformhäuser sowie Verkaufsstätten zum ausschließlichen Erwerb von Weihnachtbäumen. Zudem gelten in allen Verkaufseinrichtungen weiterhin strenge Abstands- und Hygieneregeln.
Eine Verpflichtung zur Öffnung besteht indes nicht. Handel und Dienstleistungsunternehmen entscheiden im Rahmen der gesetzlichen Regelungen eigenständig über die jeweiligen Öffnungs-und Schließzeiten. Anm. d. Red.: In einer früheren Version des Artikels wurden Babyfachmärkte als Gewerbeeinrichtung gelistet, die öffnen dürfen. Dies ist nicht der Fall.

Aktualisierung: 17. Dezember 2020