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Homophobe Übergriffe in der Hauptstadt

Pressemitteilung vom 15.05.2018

Im vergangenen Jahr wurden dem Berliner Anti-Gewalt-Projekt Maneo 324 Übergriffe auf queere Menschen gemeldet. Zu dem neuen Hoch homophober Vorfälle in der Hauptstadt erklärt Senator Dr. Dirk Behrendt:

„Die erneut hohe Zahl homophober Taten ist ein Weckruf für die Regenbogenhauptstadt Berlin. Ich rufe alle auf, sich gemeinsam den homophoben Kräften in Parteien, Vereinen, Kirchen und auf der Straße entgegen zu stellen. Für eine effektive Strafverfolgung möchte ich außerdem an die Opfer appellieren, jeden Vorfall auch zur Anzeige zu bringen.“

Schwule, lesbische, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Opfer homophober Hasskriminalität können sich direkt an die Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Staatsanwaltschaft Berlin wenden.

Das Anti-Gewalt-Projekt MANEO wird von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung bei der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gefördert.

Bei Rückfragen: Sebastian Brux, Pressesprecher, Tel. 030 9013 3633