Podiumsdiskussion und Abschlussveranstaltung zur Ausstellungsreihe 2019 „Gemeinsame Wurzeln – Gesellschaft der Vielfalt“

Pressemitteilung vom 06.12.2019

ExpertentInnen Talk mit Geflüchteten und FachexpertInnen sowie anschließender Vernissage „CROCUs – THE COMMON OF CULTURE

Zeit: Montag, 9. Dezember 2019, 16.00 – 19.00 Uhr
Ort: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Oranienstraße 106, 10969 Berlin, Foyer und Kantine im Erdgeschoss

Podiumsdiskussion:
Wie wollen wir miteinander leben? Wie gehen wir miteinander um? Auf welche gemeinsamen Wurzeln beziehen wir uns? Welche Rolle spielen kulturelle und religiöse Unterschiede?

Darüber diskutieren ab 16.00 Uhr:
  • Elke Breitenbach, Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales
  • David Gvirz, Schulrabbiner und Leiter Judaistik in der Jüdischen Traditionsschule
  • Kazim Erdogan, Psychologe, Soziologe und Gründer der Initiative Aufbruch Neukölln
Zur Runde gehören weiterhin:
  • Naila Chikhi, Vertreterin der Säkularen Geflüchteten
  • Hanadi Arafat, Protagonistin Ausstellungsteam
  • Rojda Brimko, Protagonistin Ausstellungsteam
    Moderation: Sybill Schulz, Leiterin Koordinierung Flüchtlingsmanagement

Ausstellung:
Mit einem Ausstellungsprogramm im Jahr 2019 konnte die Koordinierungsstelle Flüchtlingsmanagement die Vielfalt des Engagements und der Aktivitäten Geflüchteter sichtbar machen und den Themen Flucht und Migration in Berlin ein Gesicht geben.

Am 9. Dezember 2019 wird die letzte Ausstellung in dieser Reihe für dieses Jahr „CROCUs – THE COMMON ROOT OF CULTURE“ – ein Projekt von Geflüchteten zu gemeinsamen Ursprüngen verschiedener Kulturen – eröffnet.
An der Ausstellung haben 26 Menschen, vorwiegend aus Syrien, mitgewirkt, die in den Jahren 2015-2018in Berlin angekommen sind und in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Medizin und Naturwissenschaften in ihrer Heimat tätig waren. Jedes Exponat hat eine Geschichte zum Ankommen und zur Suche nach den „common roots of culture“.
Staaten wie Syrien, Irak, Ägypten oder Libyen gelten als sogenannte „cultural source countries“, also Quellenländer für eine große Anzahl bedeutender Funde als Zeugnisse der ersten Hochkulturen der Menschheit. Was können uns die Menschen, die aus diesen Ländern geflüchtet sind, darüber erzählen?

Ausstellungszeitraum: Dezember 2019 bis März 2020

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Einzelinterview können gern geführt werden.

Über Ihr Interesse würden wir uns freuen.