Spartenübergreifende Förderung für Projekte ab 2017

Pressemitteilung vom 17.05.2016

Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vergibt – vorbehaltlich verfügbarer Haushaltsmittel – Mittel zur Förderung von künstlerischen Projekten aller Sparten sowie für inter- und transdisziplinäre Vorhaben, die in Berlin realisiert werden.
Mit den Mitteln sollen überwiegend Akteure und Träger der Freien Szene (ca. 2/3), aber auch Institutionen (ca. 1/3) gefördert werden.
Ziel ist es, künstlerische und kulturelle Projekte zu ermöglichen, die dem Selbstverständnis Berlins als weltoffene, kreative und geschichtsbewusste Metropole entsprechen.
Die Förderung kann über zwei Jahre gewährt werden, mit der Option auf Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die in Berlin ansässig sind und professionell künstlerisch bzw. kuratorisch arbeiten.
Gefördert werden Projekte und Programme, die im gegenwärtigen Fördertableau der Berliner Kulturverwaltung nicht oder nur ungenügend berücksichtigt werden können.

Mit ca. 2/3 der zur Verfügung stehenden Mittel:
• Reihen, Serien, Festivals oder ähnliches
• Besondere Programmschwerpunkte
• Koproduktionen

Mit ca. 1/3 der zur Verfügung stehenden Mittel:
• Insbesondere Kooperationsprojekte, bei denen Institutionen mit in Berlin tätigen künstlerischen Akteuren der Freien Szene zusammenarbeiten
• Projekte und Veranstaltungen von Institutionen, die dem Ziel der Förderung in besonderer Weise entsprechen

Es können nur Projekte gefördert werden, die noch nicht begonnen haben. Frühester Projektbeginn ist der 01. Januar 2017. In begründeten Ausnahmen können Projekte in Abstimmung mit der Kulturverwaltung bereits Ende 2016 beginnen.
Die genauen Ausschreibungsbedingungen und Bewerbungsvoraussetzungen können dem Informationsblatt entnommen werden:
http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/spartenuebergreifende-foerderung-kuenstlerischer-und-kultureller-projekte/

Über die Zahl der zu fördernden Projekte sowie über die Bemessung der Förderungsmittel berät eine unabhängige, interdisziplinär besetzte Jury. Die Jury besteht aus 14 Personen, von denen 7 an den Sitzungen teilnehmen:
Henrik Adler, Andreas Borcholte, Kristoffer Gansing, Karin Kirchhoff, Nicola Lepp, Aurélie Maurin, Tobi Müller, Carolin Naujocks, Oliver Potratz, Kolja Reichert, Ann Carolin Renninger, Nikola Richter, Frank Weigand, Patrick Wildermann.

Anträge sowie alle Anlagen sind elektronisch einzureichen. Eine postalische Zusendung von Bewerbungsunterlagen ist nicht möglich.
Link zum Online-Formular:
https://formular.berlin.de/jfs/findform?shortname=META&formtecid=4&areashortname=EGOKUEF

Bewerbungsschluss ist der 4. Juli 2016.

Am 31.05.2016 und am 07.06.2016 findet jeweils um 17:00 Uhr eine Informationsveranstaltung für AntragstellerInnen (mit Anmeldung – begrenzte Raumkapazität) in Kooperation mit dem Kulturförderpunkt im Podewil – Klosterstr. 68, 10179 Berlin – statt. Der Link zur Anmeldung wird zu gegebener Zeit auf der Website der Kulturverwaltung veröffentlicht.
Kontakte:

Hinweis: Die Förderung für Projekte der Zeitgeschichte wird separat ausgeschrieben. Das Informationsblatt und der Online-Antrag werden zu gegebener Zeit auf der Website der Kulturverwaltung veröffentlicht.