Islamisten im Justizvollzug – wie reagiert der Justizvollzug auf die neuen Herausforderungen? Podiumsdiskussion mit Bayerns Justizminister Winfried Bausback und Berlins Justizsenator Thomas Heilmann

Pressemitteilung vom 07.05.2015

Die neue Qualität des islamistischen Extremismus, insbesondere das Phänomen der sog. Syrienrückkehrer, stellt auch den Justizvollzug vor neue Herausforderungen. Dass Islamisten bisweilen versuchen, im Justizvollzug potentielle Kandidaten für die Idee des Dschihad zu gewinnen und andere Gefangene zu radikalisieren, ist – vor allem aus dem europäischen Ausland – bekannt.
Bayerns Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback und der Berliner Justizsenator Thomas Heilmann laden am Montag, den 11. Mai 2015 um 18.00 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in die Bayerische Vertretung in Berlin. „Die Frage nach dem Umgang mit Syrien-Heimkehrern ist ein gesamtgesellschaftliches und länderübergreifendes Thema. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass wir auch länderübergreifend nach möglichen Antworten suchen“, erläutert Thomas Heilmann.
Gemeinsam mit Experten insbesondere aus der Vollzugs- und Justizpraxis diskutieren Bausback und Heilmann die aktuelle Lage, die hieraus erwachsenden Risiken und Gefahren sowie die Frage, wie der Justizvollzug hierauf reagieren kann.

Wann: Montag, 11. Mai 2015, 18:00 Uhr
Wo: Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund, Behrenstraße 21/22, 10117 Berlin

Die Veranstaltung ist presseöffentlich.
Wir bitten Sie, sich unter presse-berlin@stk.bayern.de oder (030) 20265-569 anzumelden.
Am Eingang wird es Ausweiskontrollen geben, bringen Sie deshalb bitte Ihren Personalausweis mit.

Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße,
Claudia Engfeld