Patient des Maßregelvollzugs aus externer Unterbringung entwichen

Pressemitteilung vom 16.06.2016

Der 29-jährige Patient C., der in einer betreuten externen offenen Einrichtung des Krankenhauses des Maßregelvollzugs untergebracht war, ist heute Mittag aus der Einrichtung entwichen. Der unter einer psychischen Krankheit leidende Patient war wegen versuchten Totschlags 2012 im Maßregelvollzug untergebracht worden.

Der Patient nahm die Therapieangebote der Klinik gut an, der Behandlungsverlauf war günstig. Mit Beschluss des Landgerichts Berlin konnten daher Lockerungen vorgenommen werden und der Patient im März 2016 in die externe Einrichtung verlegt werden.
Aufgrund einer akut eingetretenen Psychose benötigt er ärztliche Behandlung und sollte heute in das Krankenhaus des Maßregelvollzugs zurückgeführt werden. Während die Rückverlegung vorbereitet wurde, verließ der Patient unerlaubt die externe Einrichtung. Die behandelnden Ärzte des Patienten können nicht mit ausreichender Sicherheit ausschließen, dass von ihm eine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht.

Die Fahndung der Polizei wurde umgehend eingeleitet.