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Häufige Fragen (FAQ)

Parklet Falckensteinstraße
Parklet Falckensteinstraße
Bild: Moreen Willaredt

Allgemeines

Ein Parklet ist im Grunde eine Erweiterung des Bürgersteigs auf die Parkspur. Es wird aus ökologischen Materialien gebaut (hauptsächlich Holz) und besteht aus einem Podest auf gleichem Niveau wie der angrenzende Bürgersteig sowie einer Abgrenzung zur Straße (Holzzaun, Pflanzbeete etc.).

Mögliche Nutzungsformen sind z.B. Sitzgelegenheiten, Spielflächen, Pflanzbeete, Kunstprojekte, Tauschstationen, Bücherregale oder Versammlungsorte für die Nachbarschaft.

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Die aktuelle Bewerbungsrunde 2021 ist abgeschlossen!

Das Projekt hat mit einer Pilotphase begonnen. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat sich bereiterklärt, als Pilotbezirk zu fungieren. Auch die Bezirke Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf nehmen am Projekt teil. Die Teilnahme weiterer Bezirke wird hier bekanntgegeben.

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Die Vereine NaturFreunde Berlin e.V. und Berlin 21 e.V. betreuen das Projekt im Auftrag der Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz und unterstützen bei der Antragstellung, Planung und beim Bau der Parklets. Zu den Kontakten geht es hier entlang.

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Parklets, die im Rahmen dieses Projekts der Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz umgesetzt werden, werden mit bis zu 3.500 Euro Materialkosten pro Parklet gefördert.

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Parklets, die im Rahmen des Förderprogramms finanziert werden, bleiben im Besitz des Landes Berlin. Die umsetzende Initiative oder Organisation ist jedoch für die Pflege und Instandhaltung verantwortlich.

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Die Förderung reicht in etwa für 2 Module inklusive aller nötigen Materialien, Erde für Beete und die Begrünung. Insofern fällt je Parklet ein Parkplatz weg.

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Formales während der Antragsstellung

Interessierte schreiben bitte eine E-Mail mit einer Angabe des Standorts an die betreuenden Vereine. Daraufhin erhalten sie eine Infomail und den Zugang zum Online-Antrag. Regelmäßige Infoveranstaltungen werden unter Aktuelles angekündigt.

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Die aktuelle Bewerbungsrunde 2021 ist abgeschlossen!

Die Senatsverwaltung fördert jedes Parklet mit bis zu 3.500 Euro.

Für die Förderung sind folgende Schritte erforderlich:

  1. Prüfung, ob der Bezirk schon am Projekt teilnimmt (siehe oben: “Kann ich in meinem Bezirk ein Parklet realisieren?”)
  2. Kontaktaufnahme mit der Projektbetreuung: Die Kontaktdaten gibt es auf der Kontaktseite
  3. Ausfüllen einer Checkliste zur Prüfung, ob sich der angedachte Standort für ein Parklet eignet
  4. Antragstellung für die Förderung (Antragsformular ist bewusst einfach gehalten)
  5. Nach erfolgter Genehmigung setzen sich die unterstützenden Vereine (NaturFreunde e.V. und Berlin 21 e.V.) mit den Antragstellern in Verbindung, um die nächsten Schritte zu klären.
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Derzeit können keine neuen Anträge im Rahmen des Förderprogramms gestellt werden.

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Kosten für Material inklusive Pflanzen sowie Transportkosten werden erstattet.

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Die Checkliste kann hier heruntergeladen werden.
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Auswahl des Standortes

Die Checkliste sollte eigentlich für eine eigene Einschätzung ausreichend sein. In Ausnahmefällen können sich Interessenten an NaturFreunde Berlin e.V. wenden.

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Leider nein. Parklets sollen auf ausgewiesenen, versiegelten Parkflächen auf Straßenland entstehen. Dabei ist es egal, ob die Parklets auf Asphalt oder Kopfsteinpflaster stehen.

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Solche Sonderfälle sollten mit dem zuständigen Bezirksamt abgeklärt werden. Bitte sprecht uns an.

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Parklets dürfen ausschließlich nicht-kommerziell genutzt werden. Die Aufstellung vor einem Späti ist auch aus Lärmschutzgründen bedenklich. Eine finale Prüfung des Standorts nimmt der Bezirk vor.

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Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist das derzeit nicht möglich.

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Auswahl der Module

Ja. Die Parklets werden als Sammelgenehmigung bei den Bezirken beantragt. Dafür sind die entwickelten Module Voraussetzung für eine zügige Bewilligung.

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Die Formen der Module sollen so weit wie möglich beibehalten werden. Wichtig ist auch, dass sie transportfähig bleiben.

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Während Ihr baut…

Die entwickelten Module sind die Grundlage für die Parklets, die Materialbeschaffung wird von den betreuenden Vereinen nach der Antragstellung koordiniert.

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Für diese Tage müsste eine Genehmigung beim Ordnungsamt eingeholt werden. Üblicherweise darf werktags zwischen 6:00 und 22:00 Uhr gebaut werden.

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Fahrbahn und Gehweg sollten farbfrei bleiben. Für das Parklet selber bitten wir, die mögliche Bemalung im Antrag mit anzugeben/ zu beschreiben, da hier das Bezirksamt das letzte Wort hat.

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Ja, solche, die sich für die Kübelhaltung eignen.

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Jegliche Ergänzungen müssen mit der Behörde abgeklärt werden und sollten im Antrag erläutert werden.

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Das Parklet ist fertig. Und jetzt?

Während des Baus, der Nutzung und beim Abbau haftet der Verein NaturFreunde Berlin. Im Vertrag wird jedoch niedergeschrieben, dass die Verkehrssicherheit des Parklets durch die Initiativen sichergestellt wird.

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Kleinere Reparaturen werden von den Initiativen selbst übernommen, bei größeren Schäden sind die NaturFreunde Berlin zu kontaktieren.

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Der Vertrag mit den NaturFreunden Berlin kann auf eine neue Person umgeschrieben werden.

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Nicht ohne weiteres.. Ein neuer Standort muss beim Bezirksamt beantragt werden.

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Die Bänke können ggf. zur Lagerung kleinerer Gegenstände genutzt werden.

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