Infos über den Berliner Notdienst Kinderschutz

Logo Berliner Notdienst Kinderschutz

Das ist das Logo vom Berliner Notdienst Kinderschutz

Der Berliner Notdienst Kinderschutz hat
diese Hilfsangebote:

  • Hotline Kinderschutz
  • Kindernotdienst
  • Jugendnotdienst
  • Mädchennotdienst
  • Kontakt- und Beratungsstelle
  • Sleep In
    Das ist eine Not-Übernachtung.

Alle Hilfsangebote sind kostenlos.
Wir erklären in diesem Text
die verschiedenen Hilfsangebote.

Frau telefoniert. Vor ihr liegen Zettel und Stift auf dem Tisch

Hotline Kinderschutz

Die Hotline Kinderschutz ist eine Beratung am Telefon.
Hier können Menschen anrufen,
die sich Sorgen um Kinder oder Jugendliche machen.
Zum Beispiel:
Sie glauben, jemand schlägt sein Kind.
Aber Sie wissen nicht, wie Sie helfen können.
Dann können Sie die Hotline Kinderschutz anrufen und bekommen Beratung und Hilfe.
Das ist die Telefon-Nummer von der Hotline: 030 61 00 66.
Es geht immer jemand ans Telefon.
Sie müssen am Telefon nicht Ihren Namen sagen.

Kind vor leerem Teller

Kindernotdienst

Der Kindernotdienst kümmert sich um
Kinder in Not oder Kinder in Gefahr.

Zum Beispiel:
  • Ein Kind erlebt zu Hause Gewalt.
  • Ein Kind bekommt zu wenig zu Essen.
  • Ein Kind ist oft allein zu Hause.

Das nennt man auch: Kindeswohl-Gefährdung.

trauriges Mädchen

Der Kindernotdienst hilft Kindern unter 14 Jahren.

Es gibt Beratungen für Kinder, Eltern und die Familie.
Auch andere Menschen können sich
beim Kindernotdienst melden.

Zum Beispiel wenn Sie glauben,
  • die Nachbarn kümmern sich nicht um ihr Kind.
  • ein Freund von Ihrem Kind ist in Not.

Das ist die Telefon-Nummer vom Kindernotdienst:
030 61 00 61
Es geht immer jemand ans Telefon.
Sie müssen am Telefon nicht Ihren Namen sagen.

Gruppe unterschiedlicher Jugendlicher mit und ohne Behinderungen und unterschiedlichen Hautfarben

Jugendnotdienst

Der Jugendnotdienst kümmert sich um
Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren.

Jugendliche können zum Jugendnotdienst kommen,
wenn sie in Not sind und Hilfe brauchen.

Zum Beispiel
  • Sie haben kein zu Hause.
  • Sie haben Streit mit den Eltern.
  • Sie wollen nicht mehr nach Hause.
Mann schlägt Kind

Vielleicht sind Jugendliche zu Hause in großer Gefahr?

Zum Beispiel:
  • Sie bekommen nicht genug Essen oder Kleidung.
  • Die Eltern schlagen die Jugendlichen.

Dann können sie auch für kurze Zeit
beim Jugendnotdienst bleiben.
Dann sind sie in Sicherheit und bekommen Hilfe.
Die Mitarbeitenden helfen auch
eine gute Hilfseinrichtung zu finden.
Zum Beispiel: eine Jugend-Wohngruppe.

Das ist die Telefon-Nummer vom Jugendnotdienst:
030 61 00 62
Es geht immer jemand ans Telefon.
Sie müssen Ihren Namen am Telefon nicht sagen.

Mann bedrängt Kind. Beide sitzen auf einem Bett

Mädchennotdienst

Das Angebot ist für Mädchen und junge Frauen
zwischen 12 und 20 Jahren.
Mädchen und Frauen bekommen Beratung und Hilfe,
wenn sie Angst haben vor

  • sexuellen Übergriffen
    Das heißt jemand fasst ein Mädchen an, küsst sie oder hat Sex mit ihr.
    Das Mädchen will das nicht.
  • Gewalt in der Familie
  • Zwangs-Prostitution
    Das heißt jemand zwingt sie dazu
    mit einer Person Sex zu haben.
weinende Frau
Vielleicht ist ein Mädchen in großer Gefahr? Zum Beispiel:
  • Jemand will sie zur Heirat zwingen.
  • Jemand will sie heimlich von zu Hause wegbringen.

Dann kann sie für kurze Zeit
beim Mädchennotdienst bleiben.
So ist sie in Sicherheit und bekommt Hilfe.
Die Mitarbeitenden helfen auch
eine gute Hilfseinrichtung zu finden.
Zum Beispiel: eine Mädchen-Wohngruppe.

Das ist die Telefon-Nummer vom Mädchennotdienst:
030 61 00 63
Es geht immer jemand ans Telefon.
Sie müssen Ihren Namen am Telefon nicht sagen.

durchgestrichenes Haus

Kontakt- und Beratungsstelle

Das Hilfsangebot ist für Menschen
zwischen 13 und 20 Jahren ohne Wohnung.
Sie leben auf der Straße und haben
ein schwieriges und unsicheres Leben.
Darum brauchen sie Personen,
denen sie vertrauen und die ihnen helfen.
Die Mitarbeitenden von der Kontakt- und Beratungsstelle sind solche Personen.
Sie gehen oft zu den jungen Menschen auf die Straße und

  • zeigen ihnen, welche Hilfen es gibt.
  • versorgen sie mit Essen, Kleidung und Medikamenten.
  • machen Angebote für die Freizeit.
zwei junge Menschen stehen nebeneinander

Die jungen Menschen können auch
in die Kontakt- und Beratungsstelle kommen

  • um sich auszuruhen.
  • um sich vor dem Wetter zu schützen.
  • um sich zu duschen oder Wäsche zu waschen.
  • um sich beraten zu lassen.

Das ist die Telefon-Nummer
von der Kontakt- und Beratungsstelle: 030 61 00 68 00.
Am Tag geht immer jemand ans Telefon.
Sie müssen Ihren Namen am Telefon nicht sagen.

Doppelstockbett mit schlafenden Personen

Sleep In

Die Kontakt- und Beratungsstelle bietet auch
eine Not-Übernachtung an.
Das nennt man auch: Sleep In.
Hier können junge Menschen einige Nächte bleiben.
Es gibt Duschen, Waschmaschinen und
morgens und abends etwas zu essen.
Die Not-Übernachtung ist jeden Tag
von 22 Uhr abends bis 10 Uhr morgens geöffnet.
Die jungen Menschen können einfach vorbeikommen.

Das ist die Telefon-Nummer vom Sleep In: 030 610 06 817.
In der Zeit von 22 Uhr abends bis 10 Uhr morgens geht immer jemand ans Telefon.
Sie können also die ganze Nacht anrufen.
Sie müssen Ihren Namen am Telefon nicht sagen.

Text in Leichter Sprache: © Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2025.
Bilder: © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers