Ein Gemeinschaftsgarten ist ein kollektiv bewirtschafteter Garten, der von einer Gruppe von Menschen gemeinsam genutzt wird. Im Gegensatz zu traditionellen Kleingärten, die oft von Einzelpersonen betrieben werden, ist ein Gemeinschaftsgarten ein gemeinschaftliches Projekt, bei dem alle Gärtnerinnen und Gärtner zusammenarbeiten. Diese Gärten werden meist nach ökologischen und biologischen Prinzipien geführt und dienen nicht nur der Selbstversorgung, sondern auch der Förderung von Gemeinschaft, sozialer Integration und Umweltbewusstsein.
Oftmals werden solche Gärten durch ein Plenum oder einen gewählten Vorstand organisiert und bieten einen Raum für gemeinsame Aktivitäten und den Austausch von Wissen über nachhaltige Landwirtschaft und Umweltpflege. Gemeinschaftsgärten sind häufig auch Orte der sozialen und kulturellen Begegnung. Berliner Gemeinschaftsgärten sind bunt. Je nach Nutzungsschwerpunkt, Gruppengröße, Lage und Organisationsform sind sie sehr unterschiedlich.