Im Juni gab es viele Schülerfirmen-Exkursionen bei „Wissen was schmeckt!“. Neben bereits bekannten Orten wie Bäckereien gab es auch eine Neuigkeit: erstmals besuchte eine Schülerfirma ein Bio-Start-Up, das in Handarbeit traditionell japanische Fermente wie Sojasoßen und Misopasten herstellt.
Umgeben von Fässern mit verschiedenen Fermentationsprodukten stellten die Jugendlichen dem Gründer viele interessierte Nachfragen. Dieser erläuterte, was alles zum Aufbau eines Bio-Betriebs dazugehört und wie sein Arbeitstag aussieht. Eine Führung gab es natürlich auch, die in der Manufaktur startete und dann über die Verkaufstheke bis hin zum Lager des Online-Versandhandels ging. Zum Abschluss durften die Jugendlichen selbst Gemüse fermentieren, darunter Gurke, Sellerie, Radieschen und verschiedene Kohlsorten. Die eigenen Kreationen konnten sie im Glas mit nach Hause nehmen.
Das Projektteam freut sich über die bisherige positive Resonanz auf die Angebote. Diese gab es vor Kurzem auch auf der Konferenz „Deutscher Ernährungstag“. Von 18 eingereichten Postern gehörte „Wissen was schmeckt!“ zu den sechs ausgewählten, die ihre Projektinhalte auf der Bühne ausführlich präsentieren durften. Besonders groß war das Interesse daran, wie gut das Projekt angenommen wird, ob es auf andere Bundesländer übertragbar ist und welche Chancen es für eine dauerhafte Etablierung gibt.
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