Newsletter 06/2025

Was tut sich in der Berliner Ernährungslandschaft?
Das fassen wir einmal monatlich in unserem Newsletter zusammen. Ernährungsbildung, Regionalität, Ressourcenschonung, Ernährungssicherheit und Lebensmittelwertschätzung sind nur einige der Themen, über die wir informieren.

7 Ministerinnen und Minister stehen auf den Stufen des Französischen Dom und halten ein Schild mit der Aufschrift VSMK 2025 in den Händen

VSMK 2025 – Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung werden verstärkt

Bei der 21. Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) vom 21. bis 23. Mai 2025 in Berlin spielte die Eindämmung der Lebensmittelverschwendung eine wichtige Rolle. Berlin als Vorsitzland der VSMK hatte zwei Anträge zu diesem Thema eingebracht.

Denn noch immer werden jährlich fast 11 Millionen Tonnen zum Teil noch genießbarer Lebensmittel entsorgt – häufig aufgrund rechtlicher Unsicherheiten und großem bürokratischem Aufwand, wie es in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz hervorgeht. Mit dem Berliner Beschlussvorschlag sollen Lebensmittelspenden künftig rechtssicher und praktikabler werden.

Verbraucherschutzsenatorin Dr. Felor Badenberg erklärte: „Zudem muss das Spenden von Lebensmitteln deutlich einfacher sein als das Wegwerfen. Das ist essentiell für die Arbeit der Tafeln und dient der Nachhaltigkeit. Dafür bedarf es auch einer größeren Wertschätzung für Lebensmittel.“

Auch der Abbau steuerlicher Hürden sowie der pragmatische Umgang mit kleinen Kennzeichnungsfehlern bei Lebensmittelspenden standen im Fokus des Appells der VSMK an die neue Bundesregierung. Diese will laut ihres Koalitionsvertrages Lebensmittelverschwendung auf allen Ebenen bekämpfen und gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln unterstützen.

Mit einem weiteren Beschluss setzt sich die VSMK darüber hinaus auf eine Berliner Initiative hin für Großmärkte ein. Diese sollen künftig noch besser zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen genutzt werden. Dazu wurde der Bund aufgefordert, eine wissenschaftliche Studie auszuschreiben.

Auf einer Bühne stehen zwei Menschen, im Hintergrund ein Livestream mit Staatssekretärin Uleer und Referentin für Ernährung Weber

Europaweite Anerkennung: Berlin gewinnt Nachhaltigkeitspreis für Schulessen-Ausschreibung

Berlin wurde für seine innovative Ausschreibung zum kostenfreien Grundschulessen 2024 mit dem Buygreen Award – Green Tender ausgezeichnet – einem der wichtigsten europäischen Preise für nachhaltige öffentliche Beschaffung.

Im Rahmen des Forum Compraverde Buygreen am 15. Mai 2025 in Rom würdigte die Jury Berlins strategischen Ansatz, ökologische und soziale Kriterien konsequent in der Schulverpflegung umzusetzen.
Die Preisverleihung fand feierlich im Palazzo WeGil statt – Berlins Staatssekretärin für Verbraucherschutz, Esther Uleer, nahm die Auszeichnung digital entgegen.

„Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserem Ansatz nicht nur die Qualität des Schulessens verbessern, sondern auch Maßstäbe in der nachhaltigen Beschaffung setzen“, so Uleer im Rahmen ihres kurzen Dankesworts.

Die Ausschreibung wurde von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie (SenBJF) verantwortet und durchgeführt. Im Rahmen der Berliner Ernährungsstrategie hat sich die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz (SenJustV) mit fachlichen Impulsen zur inhaltlichen Ausgestaltung der Vergabeunterlagen eingebracht – in enger Abstimmung mit der SenBJF. Die gemeinsame Bewerbung für den Award erfolgte durch SenJustV.

Die Berliner Ausschreibung überzeugte mit einem ausgewogenen Kriterienkatalog: Neben Bio- und Frischeanteilen wurden auch Regionalität, faire Arbeitsbedingungen und Nachhaltigkeit in Produktion und Logistik berücksichtigt – und dabei die Wirtschaftlichkeit nicht aus dem Blick verloren.

Die Auszeichnung unterstreicht einmal mehr: Gutes Schulessen und kluge öffentliche Beschaffung gehören zusammen – für gesunde Kinder und eine zukunftsfähige Ernährungspolitik.

Zwei Mitarbeitende der Markthalle IX und eine Mitarbeiterin der Verbraucherzentrale Berlin stehen vor der Kiez-Box in der Markthalle IX

Kiez-Box für Lebensmittelspenden in der Markthalle Neun in Kreuzberg wurde in Betrieb genommen

Das Land Berlin verstärkt weiter seine Maßnahmen zur Rettung von noch genießbaren Lebensmitteln. Wie beim Runden Tisch gegen Lebensmittelverschwendung in Berlin beschlossen wurde nunmehr die erste Kiez-Box zur Umverteilung von Lebensmittelspenden angemeldet und in Betrieb genommen. Die Kiez-Box steht in der Markthalle Neun in Kreuzberg. Sie ist ein sichtbares Symbol der Kampagne für mehr Lebensmittelwertschätzung, mit der der Senat und die Partner des Runden Tisches mehr Potenziale zur Lebensmittelrettung heben wollen. Die Foodsharing-Bewegung, in der geschulte Lebensmittelretter mitwirken, rettet Lebensmittel und verteilt sie über die Kiez-Box weiter. Bei der Aufstellung und der Umsetzung der Maßnahme wird der Senat von der Verbraucherzentrale Berlin unterstützt.

Zur Eröffnung der Kiez-Box in der Markthalle Neun erklärt Markus Kamrad, Vorstand der Verbraucherzentrale Berlin:
„Wir haben mit der Aufstellung von Verteiler-Kühlschränken für Lebensmittelspenden beispielsweise in Stadtteilzentren sehr gute Erfahrungen gemacht. Wenn einwandfreie Lebensmittel noch verzehrt werden, ist das zusätzlich auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Denn der Ernährungsbereich hat einen relevanten Anteil an den klimaschädlichen Emissionen. Wir begrüßen, dass die Lehren aus unserem Modellprojekt nun in die Aufstellung der Kiez-Boxen einfließen. Interessierte Initiativen, Organisationen und Unternehmen können sich sehr gerne an die Verbraucherzentrale Berlin wenden, wenn sie eine Kiez-Box in ihren Räumlichkeiten aufstellen möchten.“

Zu den Hintergründen: Der von Verbraucherschutzsenatorin Dr. Felor Badenberg ins Leben gerufene Runde Tisch gegen Lebensmittelverschwendung hat seit Oktober 2024 mehrere Arbeitstreffen mit rund 40 Akteuren aus Handel, Tafel-Bewegung und zivilgesellschaftlichen Organisationen durchgeführt. Erste Maßnahmen wurden im Rahmen der Grünen Woche 2025 präsentiert – darunter die Einführung von Kiez-Boxen zur Weitergabe geretteter Lebensmittel, ein berlinweiter Aktionstag zur Lebensmittelwertschätzung sowie begleitende Bildungsangebote.

Die ganze Pressemitteilung kann online nachgelesen werden.
Website des Landes Berlin

Der Kontakt zur Verbraucherzentrale Berlin lautet: ernaehrung@vz-bln.de

Ein Korb mit Papiertüten auf einem Stehtisch, im Hintergrund ein Supermarktregal

Gemeinsame Aktion zum Thema „Lebensmittel-Verschwenden beenden“

Noch immer landen zu viele genießbare Lebensmittel im Abfall. Mit einer gemeinsamen Presseaktion zum Thema „Lebensmittel-Verschwenden beenden“ machten am 26. Mai 2025 die Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt zusammen mit der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz auf diesen Missstand aufmerksam. Weitere Kooperationspartner bei der öffentlichen Aktion in einem Edeka-Supermarkt in Berlin-Steglitz waren die Berliner Tafel, die Berliner Stadtreinigung und die Verbraucherzentrale Berlin. Gemeinsam wurden von den Teilnehmenden Retter-Tüten mit praktischen Tipps an die Kundinnen und Kunden des Supermarkts verteilt. Diese Tipps zeigen, wie man schlechte Gewohnheiten beim alltäglichen Umgang mit Lebensmitteln überwinden kann.

Die bedruckten Papiertüten sind Kernstück der Aktion und werden ab sofort berlinweit in Geschäften und bei Veranstaltungen verteilt, um Verbraucherinnen und Verbrauchern einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln zu vermitteln.

Dazu erklärte Berlins Verbraucherschutzstaatssekretärin Esther Uleer: „Lebensmittel brauchen unsere Aufmerksamkeit! Die größten Mengen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen in privaten Haushalten entfallen auf Obst und Gemüse, zubereitete und nicht verzehrte Speisen sowie Brot- und Backwaren. Gute Reime auf den Aktionstüten lenken den Blick der Berlinerinnen und Berliner deshalb genau darauf. Auf humorvolle Art erfahren wir so mehr über richtige Lagerung und nachhaltigen Verbrauch.“

Nach der Lektüre sollen die Aktionstüten zu Hause in der Küche für die Sammlung des Bioguts genutzt werden. Die Aktion „Lebensmittel-Verschwenden beenden“ ist Teil der Zero-Waste-Strategie der Senatsverwaltung für Umwelt, die unter anderem darauf abzielt, Lebensmittelabfälle zu reduzieren und unvermeidbare Bioabfälle richtig in der Biotonne zu sammeln. Um die Nutzung der Biotonne zu fördern, wurden auch hierfür zwei spezielle Tütenmotive entwickelt. Diese informieren die Berlinerinnen und Berliner darüber, welche Abfälle in die BSR-Biotonne gehören, warum (Bio-)Plastik dort nichts zu suchen hat und wie die Biotonne eine sinnvolle Ergänzung zum Komposthaufen im Garten sein kann.

Ein leerer Acker, im Vordergrund rosa Blüten eines Baums

Der Berliner Weltacker wächst – das Ackerlabor entsteht

Der Weltacker Berlin e. V. bekommt Zuwachs: In der Späth’schen Baumschule in Berlin-Treptow entsteht auf 660 m² eine zweite Fläche – das Ackerlabor. Im Fokus steht die Frage, wie zukunftsfähige Landwirtschaft unter den Bedingungen des Klimawandels, begrenzter Ressourcen und globaler Ungleichheit aussehen kann.

Ab 2025 sollen dort klimaangepasste Anbaumethoden aus aller Welt gezeigt und Bildungsformate für Schulklassen und Interessierte angeboten werden.
Mehr Informationen zum neuen Standort und Unterstützungsmöglichkeiten gibt es auf der Website des Weltacker Berlin e.V..
Website des Weltacker Berlin e.V.

Erwachsene Menschen sitzen um einen Tisch, eine Frau hält einen Vortrag

Neues Schulhalbjahr, neue Bio-Erlebnisse – das waren die ersten Veranstaltungen bei „Wissen was schmeckt!“

Im Mai führte „Wissen was schmeckt!“ die ersten Veranstaltungen des zweiten Schulhalbjahres durch. Die Schülerfirma „BoZz Catering“ besuchte eine Produktionsstätte einer Bio-Bäckerei, die von dort ihre Filialen sowie Bio-Supermärkte in Berlin versorgt. Nach der Ausstattung mit Schutzkleidung gab es zuerst eine Führung, bei der die verschiedenen Maschinen und Arbeitsweisen vorgestellt wurden. Dann durften die Jugendlichen sich beim Backen von Seelen ausprobieren – natürlich mit Tipps des Backstubenleiters. Zurück im Seminarraum lernte die Schülerfirma in interaktiven Modulen mehr über ökologische Ernährung und Lebensmittelverschwendung. Zum gelungenen Abschluss wurden die leckeren Seelen frisch aus dem Ofen probiert.

Bei der Fortbildung für Lehrkräfte ging es in eine Bio-Molkerei inmitten eines Naturparks. Neben einer spannenden Führung durch die Produktionsstätte gab es vielseitigen fachlichen Input. Im Zentrum stand das Thema „Bioregionale Wertschöpfungsketten“ mit besonderem Fokus auf die Milchverarbeitung. Einige Highlights waren der Exkurs zu tierischer vs. pflanzlicher Eiweißzufuhr und der Praxis-Teil, wo geprüfte Unterrichtsmaterialien rund um nachhaltige Ernährung vorgestellt wurden.

Sie möchten mit Ihrer Berliner Schülerfirma eine Exkursion erleben oder haben Interesse an zukünftigen Fortbildungsterminen? Kontaktieren Sie uns: wir@wissen-was-schmeckt.berlin

Wenke Heuts lächelt in die Kamera und hält das Kinderbuch Benja & Wuse Essensretter auf großer Mission in den Händen

Für pädagogische Fachkräfte: kostenfreies Exemplar unseres Kinderbuchs „Benja & Wuse“ – jetzt bestellen!

Mit dem Kinderbuch „Benja & Wuse. Lebensmittelretter auf großer Mission“ (oekom verlag, ab 5 Jahren) von RESTLOS GLÜCKLICH e. V. können Kinder den Wert von Lebensmitteln entdecken.

Sie sind pädagogische Fachkraft und möchten das Kinderbuch in Ihrer Vorschulklasse, Grundschule oder Kindergruppe lesen? Dann bestellen Sie jetzt ein kostenfreies Exemplar auf Deutsch, Englisch, Türkisch oder Arabisch!
Mehr Infos zur Bestellung finden Sie auf der Website von RESTLOS GLÜCKLICH e. V..
Website des RESTLOS GLÜCKLICH e.V.

Ein Smoothiebike mit der Aufschrift Pausenhofgeflüster, im Hintergrund ein Comic mit Obst-Figuren

Start der Pausenhofsaison und Hinweis zu Begleitmaterialien für Lehrkräfte der Grundschule

Die Pausenhofsaison ist gestartet und das Team des KATE e.V. ist mit seinem Gastro-Bike und den Bildungsstationen unterwegs auf den Schulhöfen in Berlin.

Auf dem Schulhof können Schülerinnen und Schüler von der 3. bis zur 9. Klassenstufe verschiedene Stationen zu den Themen Saisonalität bzw. Regionalität, Verpackung, Boden, Wasser- und CO2-Fußabdruckausprobieren, entdecken und snacken.

Fragen wie „Warum ist das virtuelle Wasser unserer Lebensmittel ein wichtiger Aspekt der Klimagerechtigkeit?“ oder „welches Lebensmittel hat den größten CO2-Fußabdruck?“ und „was passiert eigentlich mit unserer Verpackung?“ werden beleuchtet und diskutiert.

Mit dem Smoothie-Bike – ein kettenangetriebener Smoothiemaker – können Kinder, Jugendliche (und Erwachsene) schließlich mit ihrer eigenen Beinkraft gesunde Getränke aus ökologischen, saisonalen-regionalen und wenig verpackten Zutaten herstellen und verkosten.

Die Teilnehmenden erhalten durch eigenes Handeln, Denken, Mitmachen und Erleben neue Impulse und Themenhäppchen, die im Anschluss oder zu einem späteren Zeitpunkt im Unterricht weiter diskutiert und vertieft werden können.

Parallel zu dem Bildungsangebot für Grundschulen und Sekundarstufen gibt es auch Begleitmaterial für Lehrkräfte der 3.-6. Klasse. Dieses dient der Vertiefung der im Aktionstag „Pausenhofgeflüster“ behandelten Themen. Vielfältige Methoden zu verschiedenen Klima- und Umwelt-Kriterien von Lebensmitteln werden in einem Unterrichtsverlaufsplan dargestellt (2 – 3 × 45 Minuten), aus dem auch einzelne Methoden herausgegriffen und individuell genutzt werden können.
Die Begleitmaterialien können auf der Website des KATE e.V., heruntergeladen werden.
Website des KATE e.V.

Das Pausenhofgeflüster wurde im Zusammenhang der Weiterentwicklung der Berliner Ernährungsstrategie ins Leben gerufen. Das Projekt startete im August 2022 und läuft bis Ende 2025.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Vereins.
Website des KATE e.V.

Projekttage können über pausenhof@kateberlin.de angefragt werden.

Acht erwachsene Menschen lächeln in die Kamera, auf einem Tisch vor ihnen liegen Flyer der Sarah Wiener Stiftung

Fachtag „Mehr als nur satt“

Am 14. Mai 2025 fand im Bezirklichen Informationszentrum Marzahn-Hellersdorf der Fachtag „Mehr als nur satt – wie Ernährung die Entwicklung von Kindern beeinflusst“ der Sarah Wiener Stiftung statt. Rund 50 Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Schulen, Familienzentren und weiteren Einrichtungen kamen zusammen, um sich über die Ernährung und ihre Bedeutung für die Entwicklung von Kindern auszutauschen.
In einer Podiumsdiskussion, an der unter anderen Katharina Tümmler, Koordinatorin für Gesundheitsförderung und Prävention im Bezirk und die Ernährungslotsinnen der Sarah Wiener Stiftung teilnahmen, standen zentrale Fragen im Fokus: Wie kann Elternarbeit gelingen? Welche Unterstützung brauchen Fachkräfte? Und wie lassen sich Kooperationen zwischen Einrichtungen stärken?

Die Ernährungsexpertin und Trainerin Doris Müllner zeigte in einem Impulsvortrag, wie sehr Ernährung die Entwicklung von Kindern beeinflusst – und wie wichtig dabei das soziale Umfeld ist. In anschließenden Gesprächsrunden hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über Herausforderungen, Praxisbeispiele und konkrete Bedarfe auszutauschen.

Zum Abschluss wurde es praktisch: Bei einer gemeinsamen Kochaktion bereiteten die Teilnehmenden Obst- und Gemüsespieße sowie Hafer-Sahne-Kugeln zu – und ließen den Tag genussvoll ausklingen.

Mehr über die Bildungsprogramme der Sarah Wiener Stiftung finden Sie online.
Website der Sarah Wiener Stiftung

Zwei Frauen stehen vor dem Brandenburger Tor, sie halten Blumen und eine Urkunde des Umweltfestivals

Kitaprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ von RESTLOS GLÜCKLICH e. V. mit dem „Großen Preis des Umweltfestivals“ ausgezeichnet

Dass „Bis auf den letzten Krümel“ ein ausgezeichnetes Projekt ist, hat sich unter den teilnehmenden Vorschulkindern und pädagogischen Fachkräften herumgesprochen.

Nun ist die Auszeichnung ganz offiziell: Am 1. Juni 2025 wurde dem Bildungsprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ der „Große Preis des Umweltfestivals” verliehen – als innovative, umweltfreundliche und alltagstaugliche Idee für eine nachhaltige Zukunft.
Die Preisverleihung fand im Rahmen des 30. Umweltfestivals am Brandenburger Tor statt.

Der Verein RESTLOS GLÜCKLICH nahm die Ehrung für sein Kitaprojekt unter großem Jubel entgegen, gemeinsam mit Loo:topia vom Netzwerk für nachhaltige Sanitärsysteme e. V. und Hof Windkind, die ebenfalls prämiert wurden.

Tipp: Jetzt für „Bis auf den letzten Krümel“ anmelden
Bereits ein Zehntel aller Berliner Kitas haben am kostenlosen Kitaprojekt „Bis auf den letzten Krümel“ von RESTLOS GLÜCKLICH teilgenommen und ergründet, wie man sich klimaverträglich und gesund ernährt, was Lebensmittelwertschätzung bedeutet und warum es sich lohnt, Abfall zu vermeiden.

Sie sind Erzieherin/Erzieher und möchten gemeinsam mit Ihrer Vorschulgruppe in Berlin ebenfalls dabei sein? Dann melden Sie sich jetzt an. Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung gibt es online.
Website des RESTLOS GLÜCKLICH e. V.

Termine

04.06.2025; 17:00 – 19:30 Uhr

Beste Reste: Lebensmittel retten in Hellersdorf – Was Sie gegen Lebensmittelverschwendung tun können

Jeder von uns wirft etwa 78 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg, wovon schätzungsweise die Hälfte vermeidbar wäre. Ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln ist daher sowohl aus ökologischer und ethischer als auch zunehmend aus finanzieller Sicht von Bedeutung. Im Rahmen des Projekts „Heißes Hellersdorf” führt die Verbraucherzentrale diesen Workshop durch, in dem die Teilnehmenden dem Thema Lebensmittelverschwendung im Alltag auf den Grund gehen und tolle Reste-Rezepte kennen lernen. Experimentieren Sie sich durch die Welt der Gemüse-Aufstriche und lernen Sie, wie auch hartem Brot noch neues Leben geschenkt werden kann. Reste komplett zu verwerten, spart Geld und ist eine wunderbare Möglichkeit, der Verschwendung entgegenzuwirken.

Die Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Informationen gibt es online. Website der Verbraucherzentrale Berlin

Ort: Nachbarschaftstreff Tangermünder Straße, Tangermünder Straße 87-89, 12627 Berlin

03.07.2025; 12:00 – 14:00 Uhr

Runder Tisch: Projekte stellen ihre Materialien zur nachhaltigen Ernährungsbildung in Kita und Grundschule vor – jetzt anmelden!

Für Pädagoginnen, Pädagogen und Engagierte, die mit Vorschul- und Grundschulkindern arbeiten: Möchten Sie Kindern das Thema „Gesunde und nachhaltige Ernährung“ auf spielerische und interaktive Weise näherbringen? Sind Sie noch auf der Suche nach ansprechenden Materialien, praktischen Ideen und inspirierenden Impulsen? Dann kommen Sie zum „Runden Tisch“ am 03. Juli 2025! Ob Lehrbücher, Spielanleitungen, Experimente oder prall gefüllte Materialkisten – in zwei kurzen Blitzrunden um 12 und um 13 Uhr präsentieren die Berliner Ernährungscoaches von RESTLOS GLÜCKLICH e. V., die Nährstoffgeschichte, a tip: tap, KATE e. V. und die Stadtteilbibliothek Heerstraße nacheinander ihre erprobten und kostenlosen Bildungsmaterialien rund um die Themen Lebensmittelverschwendung, klimagerechte und -verträgliche Ernährung, Wasser und Nährstoffe. Die Materialien sind einfach in den Kita- oder Schulalltag zu integrieren und wecken kindgerecht Begeisterung für nachhaltige Ernährung. Nach der kurzen Vorstellung ist Zeit für Fragen und Austausch an den Projektständen. Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie Ernährungsbildung zu einem Erlebnis für die Kinder – jetzt anmelden! Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Möglichkeit zur Anmeldung sowie weitere Informationen gibt es auf der Website des RESTLOS GLÜCKLICH e.V.
Website des RESTLOS GLÜCKLICH e.V.

Ort: Stadtteilbibliothek Heerstraße (Obstallee 22F, 13593 Berlin

23. + 24.09.2025; 09:30 – 16:30 Uhr

Für Fachkräfte im Vorschulbereich: Kostenlose Fortbildung für gesundheitsförderliche und klimaverträgliche Ernährung in der Kita – jetzt anmelden!

Sie wollen Vorschulkinder für eine Ernährung sensibilisieren, die gut für ihre Gesundheit und für Umwelt & Klima ist? In der eintägigen Präsenz-Fortbildung von RESTLOS GLÜCKLICH e. V. erwarten Sie spannende Infos rund um Ernährungsbildung, eine Einführung in die kostenlosen Bildungsmaterialien des Kitaprojekts „Bis auf den letzten Krümel“ sowie kinderleichte Snack-Rezepte, die direkt zusammen ausprobiert werden. Die folgenden zwei Termine stehen für die kostenlose Fortbildung zur Auswahl:
  • Dienstag, den 23.09.2025
  • Mittwoch, den 24.09.2025*
    Der Inhalt ist an beiden Terminen gleich.
Das klingt spannend?

Weitere Informationen zur Fortbildung gibt es online.
Website des RESTLOS GLÜCKLICH e.V.

*Der Termin am 24.09.2025 wird in Kooperation mit Fröbel e. V. durchgeführt. Eine Anmeldung ist ausschließlich für Mitarbeitende möglich.
Ort: Coworking Space „Engelnest“, Wilhelm-Kabus-Straße 24, 10829 Berlin