Das Land Berlin verstärkt seine Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung. Bei einer Pressekonferenz am 22. Januar 2025 auf der Agrar- und Ernährungsmesse Grüne Woche wurde das erste Maßnahmenpaket des Runden Tisches gegen Lebensmittelverschwendung in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Berlins Senatorin für Justiz und Verbraucherschutz, Dr. Felor Badenberg, erklärte dazu: „Mit dem Runden Tisch und seinen Maßnahmen wollen wir in Berlin die Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung in Deutschland und damit einhergehende Aktivitäten beispielsweise aus dem Pakt gegen Lebensmittelverschwendung oder der Kompetenzstelle Außer-Haus-Verpflegung ergänzen. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern die Kooperation zwischen Handel und lebensmittelrettenden Organisationen wie der Berliner Tafel und der Foodsharing-Bewegung auf eine neue Basis der Zusammenarbeit in unserer Hauptstadt heben.“ Weitere Teilnehmer der Ergebnispräsentation im Rahmen der „Grünen Woche“ waren Björn
Fromm, Präsident des Handelsverband Berlin-Brandenburg, Sabine Werth, Vorsitzende der Berliner Tafel, Katja Scheel, Foodsharing-Bewegung Berlin und Dr. Britta Schautz, Verbraucherzentrale Berlin. Die Senatorin hatte das Gremium im Oktober 2024 initiiert. Sie bedankte sich bei den teilnehmenden Unternehmen und den Organisationen für die Erstellung erster wirkungsvoller Maßnahmen. Im Fokus stehen folgende Kernanliegen: eine Sensibilisierungskampagne und ein berlinweiter Aktionstag zur Ausschöpfung von Potenzialen zur Rettung genießbarer Lebensmittel sowie die Intensivierung von Bildungsmaßnahmen. Bei der Pressekonferenz wurde unter anderem auch der neue Prototyp einer „Kiezbox“ vorgestellt, die künftig an verschiedenen Standorten in Berlin als Verteiler-Kühlschränke für gerettete Lebensmittel aufgestellt werden sollen. Der Prototyp wurde im Anschluss an den Pressetermin auf der Grünen Woche auch den Besuchern der Messe präsentiert.
Insgesamt beteiligten sich bis zu 40 Teilnehmende an den Sitzungen des Runden Tisches. Die Arbeit des Runden Tisches soll in diesem Jahr ausgebaut und verstetigt werden.
An dieser Stelle wird die Erklärung zum ersten Maßnahmenkatalog dokumentiert.
Website der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz