Coronavirus in Berlin

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Der Dienstbetrieb der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung ist aufgrund des Einsatzes von vielen Beschäftigten im Krisenstab des Landes Berlin weiterhin eingeschränkt.

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Kooperation

Kooperationsabkommen “Geschlechtergerechte Bildung”

Im Maßnahmenplan der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zum GPR II wurde die Erarbeitung eines Kooperationsabkommens zur Entwicklung geschlechtergerechter Perspektiven im Bereich der frühkindlichen, schulischen, beruflichen und Hochschulbildung als Vorhaben formuliert. Bildung ist ein Schlüssel für Verwirklichungschancen in fast allen Lebensbereichen und in der gesamten Lebensverlaufsperspektive. Geschlechtergerechte Bildung bedeutet, dass Mädchen wie Jungen, Frauen wie Männer gleichermaßen Bildungsmöglichkeiten wählen und nutzen können – und zwar in allen Phasen ihres Lebens.

Zur Umsetzung dieses Auftrags wurde mit Verabschiedung des GPR II im April 2014 die Arbeitsgruppe Geschlechtergerechte Bildung (AG Bildung) einberufen, in der die damaligen Senatsverwaltungen für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie für Arbeit, Integration und Frauen mit ihren jeweiligen Fachreferentinnen und Fachreferenten vertreten waren. Die AG Bildung erarbeitete in einem intensiven inhaltlichen Austausch das Kooperationsabkommen, das am 29. Juni 2015 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung von den beiden zuständigen Senatorinnen unterzeichnet wurde.

Die Zusammenarbeit wurde für den Zeitraum 2015-2020 vereinbart, so dass die Arbeit der AG und die Umsetzung der im Abkommen beschriebenen Maßnahmen auch in der 18. Legislaturperiode weitergeführt werden. Neben den beiden zuständigen Senatsverwaltungen – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie sowie die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung – ist nun auch die Senatskanzlei durch das Ressort Wissenschaft involviert. Ziel des Abkommens war und ist es, die Gleichstellungsperspektive in der Bildungspraxis auf allen Stufen des Bildungssystems nachhaltig zu verankern.