Das wollen wir erreichen

Grüner Farbverlauf mit organischen Schichten rechts, Text "Ziele" links in Weiß.

Mit Erdwärme in die Berliner Wärmezukunft

Berlin braucht eine Wärmeversorgung, die verlässlich, bezahlbar und klimafreundlich ist. Tiefe Geothermie bietet dafür eine ideale Lösung. Erdwärme ist rund um die Uhr verfügbar und nach menschlichem Ermessen unerschöpflich. Sie kommt aus der Region und muss nicht wie Öl oder Gas importiert werden. Außerdem ist sie klimaneutral: Das ist besonders wichtig ist, da Raumwärme und Warmwasser im Gebäudesektor im Jahr 2022 circa 40 Prozent der CO2-Gesamtemissionen ausmachten. Berlin will das ändern – und macht sich mit Erdwärme auf den Weg in die Wärmezukunft. Das ist gut für Umwelt, Wirtschaft und für alle Berlinerinnen und Berliner.

Sicher, günstig und umweltfreundlich – die Tiefe Geothermie bringt uns auf dem Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung Berlins voran.
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt

Auf dem Weg zur klimaneutralen Wärme

Berlin hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis spätestens 2045 wollen wir klimaneutral werden. Dafür wollen wir auch die Art verändern, wie wir unsere Gebäude heizen. Unter dem Dach „Wärmewende. Auf dem Weg in die Berliner Wärmezukunft“ haben wir dazu verschiedene Aktivitäten gebündelt.

Aktuell basiert der Berliner Wärmemix noch stark auf fossile Energieträger, vor allem auf Erdgas. Wenn wir weniger Energie verbrauchen, stärker auf elektrische oder netzgebundene Lösungen wie Fernwärme setzen, kommen wir dem Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung näher.

Bis 2045 soll Erdwärme bis zu 20 % des Berliner Wärmebedarfs decken. Hintergrund in Grüntönen. Der Umriss von Berlin in verschiedenen Schichten.

Der Prozess: Was ist geplant?

Der Senat hat 2023 die „Roadmap Tiefe Geothermie“ beschlossen. Diese umfasst zahlreiche Maßnahmen, die eine Nutzung der Erdwärme wirksam voranbringen. Los geht es mit einer genauen Erkundung: Über erprobte Verfahren, sogenannte seismische Messungen, wird der Boden unter Berlin unter die Lupe genommen. Diese Messungen verraten viel über Tiefe und Struktur der Gesteinsschichten, die Thermalwasser führen. Später finden an verschiedenen Orten Probebohrungen statt. Diese vertiefen das Wissen über den Berliner Untergrund und bereiten die Nutzung der Erdwärme vor. Ab circa 2030 können die ersten Heizzentralen in Betrieb gehen und zur sicheren Versorgung in Wärmenetzen beitragen.

Zeitplan: Seismische Messungen (ab Frühsommer 2025 bis Sommer 2027), Bohrungen (ab circa Frühjahr 2027), Sichere Nutzung (ab circa 2030).

Zeitplan: Seismische Messungen (ab Frühsommer 2025 bis Sommer 2027), Bohrungen (ab circa Frühjahr 2027), Sichere Nutzung (ab circa 2030).

Kontakt

Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Abteilung Integrativer Umweltschutz