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DIE FRAUEN VON NAGYRÉV

Musiktheater

Brutalität war im verarmten ungarischen Dorf Nagyrév alltäglich. Viele der Männer waren kriegstraumatisiert und dem Alkohol verfallen. Die Frauen arbeiteten und sorgten sich um Kinder und Alltag. Und sie begannen sich zusammenzuschließen; töteten 300 Menschen, darunter ihre Ehemänner: die tödlichste, von Frauen angeführte Arsen-Epidemie der Geschichte.

Historisch völlig alleinstehend reiht sich das Geschehen dennoch in viele Erzählungen von Gewalt ein, in denen sich Frauen zur Wehr setzten und das Regime übernahmen: von den Amazonen in Kleists Penthesilea über Klytämnestra in Aischylos‘ Agamemnon bis zu Euripides‘ Medea.

Kann der Versuch, mit Gewalt gegen ein gewaltvolles System aufzubegehren, ein erster Schritt sein? Studierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler verknüpfen in dem musiktheatralen Werk die Geschichte der Mörderinnen mit antiken Mythen und Utopien einer Gesellschaft ohne Gewalt, die von Vordenker*innen wie bell hooks inspiriert sind. Gesang und Schlagzeug verbinden experimentelle zeitgenössische Klänge mit volksliedartigen Reminiszenzen und improvisierter Percussion.

MIT Kirsi Alanko / Sara Wijlaars / Hanna Hábetler / Sophia Haider SCHLAGZEUG Lan Sticker REGIE & TEXT Christina Constanze Polzer DRAMATURGIE & TEXT Clara Magdalena Richter KOMPOSITION Cecelia Philippi Palumbo BÜHNE & KOSTÜM Pauline Heitmann MUSIKALISCHE EINSTUDIERUNG Yueyue Ge LICHT & TECHNISCHE UNTERSTÜTZUNG Marco Philipp MENTORAT REGIE Paul-Georg Dittrich ASSISTENZ BÜHNE & KOSTÜM Josefine Schmitz

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Die Frauen von Nagyrév

Studierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler verknüpfen in dem musiktheatralen Werk die Geschichte der Mörderinnen mit antiken Mythen und Utopien einer Gesellschaft ohne Gewalt, die von Vordenker*innen wie bell hooks inspiriert sind.

Brutalität war im verarmten ungarischen Dorf Nagyrév alltäglich. Viele der Männer waren kriegstraumatisiert und dem Alkohol verfallen. Die Frauen arbeiteten und sorgten sich um Kinder und Alltag. Und sie begannen sich zusammenzuschließen; töteten 300 Menschen, darunter ihre Ehemänner: die tödlichste, von Frauen angeführte Arsen-Epidemie der Geschichte.

Historisch völlig alleinstehend reiht sich das Geschehen dennoch in viele Erzählungen von Gewalt ein, in denen sich Frauen zur Wehr setzten und das Regime übernahmen: von den Amazonen in Kleists Penthesilea über Klytämnestra in Aischylos‘ Agamemnon bis zu Euripides‘ Medea.

Kann der Versuch, mit Gewalt gegen ein gewaltvolles System aufzubegehren, ein erster Schritt sein? Studierende der Hochschule für Musik Hanns Eisler verknüpfen in dem musiktheatralen Werk die Geschichte der Mörderinnen mit antiken Mythen und Utopien einer Gesellschaft ohne Gewalt, die von Vordenker*innen wie bell hooks inspiriert sind. Gesang, Electronics und Schlagzeug verbinden experimentelle zeitgenössische Klänge mit volksliedartigen Reminiszenzen und improvisierter Percussion.

Hinweise zu Ermäßigungen: SOLIDARISCHES PREISSYSTEM

Tickets am TD kosten 10€ / 15€ / 20€ / 25€ Euro
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Wir bitten bei der Selbsteinschätzung zu bedenken, dass Theater und Künstler*innen
auf Ticketeinnahmen angewiesen sind, um gute Arbeit leisten zu können.

Wenn Sie eine im Ausweis eingetragene Begleitperson mitbringen möchten oder einen Rollstuhlplatz oder ein Sitzkissen benötigen, nehmen Sie bitte per E-Mail unter tickets@td.berlin oder telefonisch mit uns Kontakt auf 030 / 28 09 30 62.

Alternative Veranstaltungen

Theater: "Frau Müller muss weg"

Erfolgskomödie kommt nach Altlandsberg Nach 15 ausverkauften Vorstellungen in Schöneiche bei Berlin hat Gabriele Gujjula es geschafft, die Komödie „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner für zwei Aufführungen nach Altlandsberg zu holen und „Die Wortgießer“,... mehrzu: Theater: "Frau Müller muss weg"

Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 16:00 Uhr
Ort:
Schlosskirche Altlandsberg
Adresse:
Kirchstraße 2, 15345 Altlandsberg
Preis:
ab 15,00 €

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Berlin am Vorabend der Machtergreifung Hitlers, die Metropole taumelt auf ihren Untergang zu. Fabian irrt als melancholischer, humorvoller Beobachter durch den sich bis zur Bewusstlosigkeit amüsierenden Moloch. mehrzu: Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Nächster Termin:
Fabian oder der Gang vor die Hunde
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort:
Berliner Ensemble - Großes Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 22,12 €

Shabbat Shalom - Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie

Shabat Shalom Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie. Der Alltag ist laut, hektisch und voller Aufgaben. Aber was passiert, wenn wir die Stopp-Taste drücken? In unserem neuen Programm feiern wir den Zauber des Shabbat – mit Musik, die die Seele... mehrzu: Shabbat Shalom - Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie

Nächster Termin:
Shabbat Shalom
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Deutsch-Jüdisches Theater im Theater Coupé
Adresse:
Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin-Wilmersdorf
Preis:
ab 35,77 €

Sturm auf Berlin

Im März 1920 steht die junge Weimarer Republik vor einer ihrer größten Herausforderungen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Inkrafttreten des Versailler Vertrags weigern sich Teile des Militärs, sich aufzulösen. Das Freikorps Marinebrigade Ehrhardt... mehrzu: Sturm auf Berlin

Nächster Termin:
WORX-Werkschau
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 19:00 Uhr
Ort:
Berliner Ensemble - Neues Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 26,48 €

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