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Sturm auf Berlin

Ein Rechercheprojekt zum Reichsbürger-Prozess gegen die Gruppe Reuß

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Im März 1920 steht die junge Weimarer Republik vor einer ihrer größten Herausforderungen. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Inkrafttreten des Versailler Vertrags weigern sich Teile des Militärs, sich aufzulösen. Das Freikorps Marinebrigade Ehrhardt marschiert auf Berlin, um die demokratisch gewählte Regierung zu stürzen. Der sogenannte Kapp-Putsch zwingt die Reichstagsabgeordneten zur Flucht – doch ein landesweiter Generalstreik vereitelt den Staatsstreich. Rund 100 Jahre später, im August 2021, führt eine Bundestagsabgeordnete ehemalige Elite-Soldaten durch den Reichstag. Wollte diese Gruppe das Parlament gewaltsam stürmen? Seit 2024 stehen 25 Angeklagte der sogenannten Gruppe Reuß an drei Standorten vor Gericht – darunter Ex-Soldaten, eine frühere Abgeordnete und Richterin, ein Adliger sowie ein Ex-Polizist. Der dokumentarische Theaterabend untersucht, was geschieht, wenn der Staat von innen, aus Parlament, Justiz, Militär und Polizei angegriffen wird: ein Stück über Rechtsextremismus, Verschwörungserzählungen und die Fragilität der Demokratie.Regisseurin Marie Schwesinger arbeitet an der Schnittstelle von Dokumentartheater und Journalismus. Seit 2021 recherchiert sie zu Rechtsextremismus und begleitete zahlreiche Prozesse als Prozessbeobachterin. "Sturm auf Berlin" stützt sich auf über 1200 Seiten Protokollnotizen, die Schwesinger während der laufenden Verhandlung in Frankfurt anfertigte.

Künstler/Beteiligte: Von Marie Schwesinger (Autor/in), Nina Bruns, Marie Schwesinger, Sabine Mäder, Anneke Goertz, Timothy Roth, Yannick Wittmann, Frédéric Dautier, Daniel Grünauer

Laufzeit: Mo, 18.05.2026 bis Di, 16.06.2026

Schwingkreis, Stammtisch oder Putsch?Über den Prozess gegen die Gruppe Reuss und Angriffe auf den Rechtsstaat Seit 2024 läuft an den Oberlandesgerichten (OLGs) in Frankfurt am Main, Stuttgart und München mit 25 Angeklagten einer der größten Staatsschutzprozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Zentrum steht die sogenannte Gruppe Reuß. Die Bundesanwaltschaft wirft deren Mitgliedern vor, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben, um die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik zu beseitigen. Dafür sollen Waffen gesammelt, der Reichstag ausgespäht und Umsturzpläne diskutiert worden sein.Der dokumentarische Theaterabend "Sturm auf Berlin" verhandelt die gesellschaftliche Bedeutung dieses Komplexes. Im Zentrum stehen der Prozess am OLG Frankfurt und die Aussagen von Angeklagten, die sehr unterschiedliche Bilder der mutmaßlichen Vereinigung und ihrer Ziele entwerfen. Was in der Verteidigung als Schwingkreis, Stammtisch oder Thinktank ­ beschrieben wird, erscheint in der Anklage als Teil eines Umsturzplans, für den in Kooperation mit einer angeblichen militärischen "Allianz" auch Todesopfer in Kauf genommen werden sollten.Regisseurin Marie Schwesinger arbeitet an der Schnittstelle von Dokumentartheater und Journalismus. Sturm auf Berlin stützt sich auf über 1.200 Seiten ihrer Protokollnotizen aus der laufenden Verhandlung am OLG Frankfurt und verbindet sie mit einem Rückblick in die Weimarer Republik: Im März 1920 marschierte das Freikorps Marinebrigade Ehrhardt auf Berlin, um die junge Demokratie zu stürzen. Rund hundert Jahre später, im Sommer 2021, führte eine Richterin und Bundestagsabgeordnete ehemalige Elite-Soldaten mehrmals durch den Reichstag.Der Abend fragt, was geschieht, wenn der Staat von innen angegriffen wird – aus Parlament, Justiz, Militär und Polizei heraus. Er erzählt von der Fragilität demokratischer Institutionen und von einem Rechtsstaat, der sich selbst schützen muss.Von Daniel Grünauer

Alternative Veranstaltungen

Theater: "Frau Müller muss weg"

Erfolgskomödie kommt nach Altlandsberg Nach 15 ausverkauften Vorstellungen in Schöneiche bei Berlin hat Gabriele Gujjula es geschafft, die Komödie „Frau Müller muss weg“ von Lutz Hübner für zwei Aufführungen nach Altlandsberg zu holen und „Die Wortgießer“,... mehrzu: Theater: "Frau Müller muss weg"

Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 16:00 Uhr
Ort:
Schlosskirche Altlandsberg
Adresse:
Kirchstraße 2, 15345 Altlandsberg
Preis:
ab 15,00 €

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Berlin am Vorabend der Machtergreifung Hitlers, die Metropole taumelt auf ihren Untergang zu. Fabian irrt als melancholischer, humorvoller Beobachter durch den sich bis zur Bewusstlosigkeit amüsierenden Moloch. mehrzu: Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Nächster Termin:
Fabian oder der Gang vor die Hunde
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort:
Berliner Ensemble - Großes Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 22,12 €

Die Tür nebenan

Sie ist Psychologin, die eigentlich selbst Unterstützung bräuchte. Er verkauft Joghurt und dröhnt sich gerne mit klassischer Musik zu. Sie wohnen auf demselben Stockwerk – und hassen sich inbrünstig. Jede flüchtige Begegnung artet in eine beherzte Diskussion... mehrzu: Die Tür nebenan

Nächster Termin:
Komödie von Fabrice Roger-Lacan
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 17:00 Uhr
Ort:
Volksbühne Michendorf
Adresse:
Potsdamer Straße 42, 14552 Michendorf
Preis:
ab 22,00 €

Shabbat Shalom - Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie

Shabat Shalom Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie. Der Alltag ist laut, hektisch und voller Aufgaben. Aber was passiert, wenn wir die Stopp-Taste drücken? In unserem neuen Programm feiern wir den Zauber des Shabbat – mit Musik, die die Seele... mehrzu: Shabbat Shalom - Ein Freitagabend in einer jüdischen Familie

Nächster Termin:
Shabbat Shalom
Termin:
Sonntag, 07. Juni 2026, 18:00 Uhr
Ort:
Deutsch-Jüdisches Theater im Theater Coupé
Adresse:
Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin-Wilmersdorf
Preis:
ab 35,77 €

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