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Also träumen wir mit hellwacher Vernunft

„Wahrhaben, was ist – wahrmachen, was sein soll“.
Weil Christa Wolf in Leben und Werk dieser eigenen Losung zu entsprechen versuchte, könnte man sie eine Seherin nennen: Mit feinem Sensorium vermochte sie alltägliche Dinge, weltbewegende Themen und seelische Zustände genau zu erfassen, um diese in einen Möglichkeitsraum der Dichtung zu stellen. Da sie als entschiedene DDR-Bürgerin zugleich den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch ein Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. Sie erzählen von der Hoffnung auf eine bessere, antifaschistische Gesellschaft wie von repressiven Machtstrukturen im Sozialismus und dem mutigen Widerstand dagegen. Sie erzählen von einer weiblichen Perspektive auf die Welt: von Gemeinwohl und Freundlichkeit als Alternative zu Kapital, Konkurrenz, Konsum und Kaltem Krieg. Und von respektlosen Diffamierungen aus Westdeutschland nach der Wende, obwohl die Autorin zuvor auch im Westen mit Wertschätzung und zahlreichen Preisen bedacht worden war.

Auf Grundlage von Christa Wolfs Texten unternimmt der Theaterabend eine Reise durch ein verschwundenes Land. Er verbindet ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR. Es geht um eine große Autorin, die nicht in Vergessenheit geraten darf.

Regie: Sascha Hawemann
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ines Burisch

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Also träumen wir mit hellwacher Vernunft

„Wahrhaben, was ist – wahrmachen, was sein soll“.
Weil Christa Wolf in Leben und Werk dieser eigenen Losung zu entsprechen versuchte, könnte man sie eine Seherin nennen: Mit feinem Sensorium vermochte sie alltägliche Dinge, weltbewegende Themen und seelische Zustände genau zu erfassen, um diese in einen Möglichkeitsraum der Dichtung zu stellen. Da sie als entschiedene DDR-Bürgerin zugleich den gesellschaftlichen wie den eigenen Widersprüchen standhielt, wurde sie für viele zu einer moralischen Instanz. Dabei sind ihre Texte auch ein Erinnerungsspeicher eines untergegangenen Landes. Sie erzählen von der Hoffnung auf eine bessere, antifaschistische Gesellschaft wie von repressiven Machtstrukturen im Sozialismus und dem mutigen Widerstand dagegen. Sie erzählen von einer weiblichen Perspektive auf die Welt: von Gemeinwohl und Freundlichkeit als Alternative zu Kapital, Konkurrenz, Konsum und Kaltem Krieg. Und von respektlosen Diffamierungen aus Westdeutschland nach der Wende, obwohl die Autorin zuvor auch im Westen mit Wertschätzung und zahlreichen Preisen bedacht worden war.

Auf Grundlage von Christa Wolfs Texten unternimmt der Theaterabend eine Reise durch ein verschwundenes Land. Er verbindet ein Dichterinnenleben mit einer Chronik der DDR. Es geht um eine große Autorin, die nicht in Vergessenheit geraten darf.

Regie: Sascha Hawemann
Bühne: Alexander Wolf
Kostüme: Ines Burisch

Zusätzliche Informationen: / 17:30 Vorspiel

Hinweise zu Ermäßigungen: Die Theaterkarten sind von Rückgabe und Umtausch ausgeschlossen!

Studierende, Schüler*innen, Auszubildende und FSJler*innen bis 30 Jahre bezahlen 10 € auf allen Plätzen.

Ehrenamtliche des Landes Brandenburg sowie Empfänger*innen von Asylbewerberleistungen und Arbeitslosengeld haben Anspruch auf 30 Prozent Ermäßigung auf den regulären Kartenpreis.

Der entsprechende Nachweis ist bei Abholung der Karten vorzulegen.

Rollstuhlplätze und Begleitpersonen, das Kulturticket sowie weitere Rabatte sind nur über die Theaterkasse buchbar.

Alternative Veranstaltungen

Herr Teufel Faust mit Dominique Horwitz

Die sagenumwobene Lebensgeschichte des Dr. Johann Faust. In jedem Jahrhundert, in dem der Stoff auf literarischem, darstellerischem, musikalischem und filmischen Wege interpretiert wurde, behielt er seine unbrechbare Aktualität. Die ständige Getriebenheit... mehrzu: Herr Teufel Faust mit Dominique Horwitz

Termin:
Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 Uhr (2 weitere Termine)
Ort:
Renaissance-Theater Berlin
Adresse:
Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg
Preis:
ab 42,89 €

„Mein Leben“ - Erzählungen und Miniaturen von Anton Tschechow

Anlässlich der bevorstehenden Inszenierung von Tschechows „Der Kirschgarten“ im Heckentheater Potsdam soll diese Lesung einiger seiner Erzählungen aus der Fülle seiner Kurzgeschichten auf den Theatersommer Sanssouci einstimmen. „Der Kirschgarten“ wird... mehrzu: „Mein Leben“ - Erzählungen und Miniaturen von Anton Tschechow

Nächster Termin:
Lesung
Termin:
Donnerstag, 23. April 2026, 19:30 Uhr
Ort:
Zimmerbühne
Adresse:
Zimmerstraße 12b, 14471 Potsdam
Preis:
ab 15,00 €

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

Das grenzenlose Leben in der Großstadt, der Anspruch auf Freiheit und die Kostbarkeit des eigenen Lebensentwurfs – nämlich genau so leben zu können, wie man es möchte – finden am Ende des Tages im "wirklichen" Leben nur wenig Platz. mehrzu: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

Termin:
Donnerstag, 23. April 2026, 20:00 Uhr (1 weiterer Termin)
Ort:
Berliner Ensemble - Neues Haus
Adresse:
Bertolt-Brecht-Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Preis:
ab 16,17 €

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