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Ich will nicht feige sein: Rupert Neudeck - Leben und Werk

Eine literarisch-musikalische Spurensuche

Was bedeutet es, in einer komplizierten Welt nicht wegzusehen? Diese Lesung nähert sich dem Leben und Denken von Rupert Neudeck – Journalist, Aktivist und Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, der für eine kompromisslos gelebte Humanität stand. Doch der Abend ist mehr als eine biografische Rückschau: Er folgt einer Haltung. Einer Sehnsucht nach Menschlichkeit. Einer radikalen Frage nach Verantwortung.

Vier Lesende geben Neudecks Worten und Gedanken eine Stimme. Ergänzt wird der Abend durch einen jungen Pianisten – seinen Enkel –, der die Texte musikalisch begleitet und dem Erinnern eine persönliche Dimension verleiht. Eingerahmt von Texten von Albert Camus, Heinrich Böll und Günter Grass entsteht ein vielstimmiger Dialog über Empathie, Mut und die Frage, wie wir heute handeln wollen. Ein Abend über das Nicht-Wegsehen. Über Zweifel und Haltung. Und über die Kraft, trotzdem zu handeln.

Künstler/Beteiligte: Isabelle Höpfner, Thomas Hollaender, Antje von der Ahe, Rosario Bona, Kasimir Neudeck

Mit Dank an René Böll und der Günther Grass Stiftung für die freundliche Genehmigung der Rechte an den Textauszügen.

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