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Warum sind die Linken auch noch an den Rechten schuld?

Theatertreffen 2026 | Dramatik und Diskurs

In einer Zeichnung in den Farben orange und grün halten sich Besucher*innen im Oberen Foyer des Haus der Berliner Festspiele auf

– In einer Zeichnung in den Farben orange und grün halten sich Besucher*innen im Oberen Foyer des Haus der Berliner Festspiele auf

Ein Gespräch über Abwehrreflexe, Diagonalkarrieren und Pappkameraden

Mit Diedrich Diederichsen und Ruprecht Polenz

Three Times Left is Right ist als Wegbeschreibung zutreffend, wirft als politische Erklärung aber Fragen auf. Julian Hetzel geht mit seiner gleichnamigen Arbeit einem medialen Faszinosum nach, das sogar die New York Times beschäftigt hat. Wie kann ein alter Linker in Zeiten der Polarisierung mit einer neuen Rechten zusammen Kinder großziehen?

Was daran so faszinierend ist, hat viel mit den Vorstellungen von „links“ und „rechts“ zu tun, die medial kursieren. Dass das eine vieles gut meint, aber dabei leider übertreibt. Dass das andere halt eine Meinung sei, die doch auch gesagt werden dürfen muss. Dass es sich dazwischen vermeintlich bequem lebt als politische Mitte. Im Gespräch mit dem Poptheoretiker Diedrich Diederichsen und dem ehemaligen CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz geht es nicht um diese üblichen Erklärungsversuche, sondern um die eigentlichen Fragen: Warum rechte Rhetoriken so erfolgreich sind. Warum man fürs eigene Rechtssein in der Regel die Verantwortung abgeben kann. Und was sich dagegen tun lässt.

 

Mit

Diedrich Diederichsen – Poptheoretiker

Ruprecht Polenz – ehemaliger CDU-Generalsekretär

Moderation Matthias Dell – Theater-, Film- und Medienkritiker

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