Leder-Einband des Portrait-Albums mit goldgefassten Initialen O. v. T. (Ottilie von Thile) und Messing-Verschlüssen. – Ledergebundenes Album auf Konzertflügel
© Stadtmuseum Berlin | Foto: Heiko Noack
Ottilie von Graefe und der „Kaffeter“-Club von 1843: progressive Berliner Frauen im 19. Jahrhundert. Ein Vortrag mit Salon-Gespräch und Musik.
Der „Kaffeter“ war ein progressiver künstlerischer Treffpunkt unverheirateter junger Frauen. 1843 in Berlin gegründet, wurde der Club beim Berliner Adel und Großbürgertum schnell populär. Mitbegründerin Ottilie von Graefe portraitierte damals ihre Freundinnen in einem reichhaltig ausgeschmückten Zeichenalbum: ein besonderes Zeitzeugnis weiblicher Emanzipation. Vor diesem Hintergrund erwartet Sie an diesem Abend ein vergnügliches Salongespräch rund um den „Kaffeter“, begleitet von Klaviermusik aus der Zeit um 1840.
Mit:
Dr. Hannah Lotte Lund | Historikerin und Literaturwissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Achatz Freiherr von Müller | emeritierter Professor für Geschichte
Dr. Jan Mende | Kurator Museum Knoblauchhaus am Stadtmuseum Berlin
Annabelle Schmidt | Reenactment-Darstellerin in historischer Kleidung
Preis: 5,00 €
Ermäßigter Preis: 3,00 €