An diesem Abend wird Walter Farmer (1911–1997) gewürdigt, ein Leutnant der US-Armee, der sich Ende 1945 dem Versuch der Vereinigten Staaten widersetzte, 200 Meisterwerke aus der Berliner Gemäldegalerie und zwei Gemälde aus der Nationalgalerie zu beschlagnahmen. Farmer forderte, dass diese nach Washington verbrachten Werke dem deutschen Volk zurückgegeben werden sollten.
Das 250-jährige Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten bietet die Gelegenheit zu zeigen, wie viel die heutige Gemäldegalerie noch immer einem Mann zu verdanken hat, der sich gegen Entscheidungen gewehrt hat, die er für ungerecht hielt.
Eine Veranstaltung der Gemäldegalerie und der Technischen Universität Berlin, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
PROGRAMM
Vortragsaal Kulturforum
17:00EinführungDagmar Hirschfelder, Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
17:10Walter Farmer, der Amerikaner, der Nein sagteNeville Rowley, Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
17:35Vorstellung des PodiumsBénédicte Savoy, Technische Universität Berlin
17:40„Received with misgivings“: Reaktionen in Amerika auf die Berliner GemäldeAlexandra Germer, Princeton University / Technische Universität Berlin
18:00Albrecht Dürer in Buenos Aires? Eine deutsch-amerikanische Debatte zur Veräußerung von MuseumsgutIñigo Salto Santamaria, Universität Zürich
18:20Lost and Found (1945-2011): die wiedergefundene Horney-MadonnaFlorian Schmitt, Technische Universität Berlin
18:40Diskussion mit dem Publikum
19:00Empfang
19:30Rundgang mit den Referent*innen
Treffpunkt: Vortragsaal KulturforumEintritt frei und Teilnahme kostenfrei.Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung empfohlen.
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