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Stadtführung: Straßenumbenennungen rund um den Potsdamer Platz

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "umbenennen?!"

Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. – Schwarz-Weiß-Fotografie: Ein Polizist entfernt ein zusätzlich angebrachtes Straßenschild des aktiven Museums, während ein weiterer Beamter im Gespräch mit einer Frau steht.

Die Polizei entfernt am 2. Oktober 1994 die vom Aktiven Museum angebrachte Zusatztafel zur Clara-Zetkin-Straße. – Schwarz-Weiß-Fotografie: Ein Polizist entfernt ein zusätzlich angebrachtes Straßenschild des aktiven Museums, während ein weiterer Beamter im Gespräch mit einer Frau steht.

Der Potsdamer Platz und seine Umgebung sind ein Verdichtungsort der Berliner Geschichte: kaiserliche Gründerzeit, Weimarer Republik, NS-Zeit, Teilung, Wiedervereinigung und städtebaulicher Neuanfang - all das hat sich in die Straßennamen dieses Quartiers eingeschrieben, sie überlagert, gelöscht und neu gesetzt.

Die Stadtführung mit Trille Schünke-Bettinger nimmt diese Schichten in den Blick. Wer sind die Personen, nach denen Straßen und Plätze hier benannt wurden? Welche Entscheidungen stehen hinter den Namen, die geblieben sind - und hinter denen, die verschwunden sind? 

Die Führung ist eine Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung "umbenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte" im Mitte Museum und lädt dazu ein, die Themen der Ausstellung unmittelbar im Stadtraum zu erleben.

Treffpunkt: Auguste-Hauschner-Straße/Ecke Berliner Freiheit

Anmeldung/Buchung: Keine Anmeldung erforderlich, der Eintritt ist frei.

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