Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz
HOMO LUDENS

© Quelle: Reservix-System
Hans Ulrich Gumbrecht präsentiert eine intellektuelle Autobiographie, in der sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen.
Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Distanz blickt "Sepp" auf ein halbes Jahrhundert Intellektuellenleben zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens. Im Gespräch mit dem F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube reflektiert der emeritierte Stanford-Professor ein Intellektuellenleben, in dem sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen. Mara Delius, Literaturkritikerin und Leiterin des Feuilleton WELT/WELT am Sonntag, moderiert die Diskussion über Identität, Bildung, transatlantische Beziehungen und eurozentrische Sichtweisen.
Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
Mara Delius, geboren 1979, Literaturkritikerin und Journalistin, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie am Kings College London und an der kalifornischen Stanford University. Seit 2020 leitet sie das Feuilleton WELT/ WELT am Sonntag und ist seit 2021 Herausgeberin des traditionsreichen Magazins „Literarische Welt“. Der Jury des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises gehört Mara Delius seit 2021 an.
Jürgen Kaube, Jahrgang 1962, studierte Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1999 tritt er in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Seit dem 2015 ist er Mitherausgeber der F.A.Z. Jürgen Kaube ist Autor mehrfach ausgezeichneter Sachbücher. Seine Hegel-Biografie „Hegels Welt“ erhielt 2021 den Deutschen Sachbuchpreis.
Foto: Hans Ulrich Gumbrecht © Laura Teresa Gumbrecht, CC BY-SA 4.0
Weder für das Lesen noch für das Schreiben habe er eine Leidenschaft, behauptet Hans Ulrich Gumbrecht, und doch gehört er zu den bedeutendsten und produktivsten Geisteswissenschaftlern der Gegenwart. In ironischer Distanz blickt "Sepp" auf ein halbes Jahrhundert Intellektuellenleben zurück. Alles beginnt 1948 im zerbombten Würzburg, aber schon bald lockt ihn sein Ehrgeiz auf eine atemberaubende Reise rund um den Globus. Am berühmten Lycée Henri IV eifert er im Paris der 1960er Jahre dem Habitus französischer Intellektueller nach, in Salamanca beginnt er zu schreiben, an der Copacabana spürt er die Präsenz der Vergangenheit und im Silicon Valley erlebt er die Geburt einer neuen Form des Denkens. Im Gespräch mit dem F.A.Z.-Herausgeber Jürgen Kaube reflektiert der emeritierte Stanford-Professor ein Intellektuellenleben, in dem sich Welt- und Geistesgeschichte kreuzen. Mara Delius, Literaturkritikerin und Leiterin des Feuilleton WELT/WELT am Sonntag, moderiert die Diskussion über Identität, Bildung, transatlantische Beziehungen und eurozentrische Sichtweisen.
Hans Ulrich Gumbrecht, geboren 1948, ist emeritierter Albert Guérard Professor in Literature an der Stanford University, Distinguished Professor of Romance Literatures an der Hebrew University, Jerusalem, und Distinguished Professor Emeritus an der Universität Bonn. Er ist Mitglied der American Academy of Arts and Sciences und erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Kulturpreis der Stadt Würzburg.
Mara Delius, geboren 1979, Literaturkritikerin und Journalistin, studierte Literaturwissenschaften und Philosophie am Kings College London und an der kalifornischen Stanford University. Seit 2020 leitet sie das Feuilleton WELT/ WELT am Sonntag und ist seit 2021 Herausgeberin des traditionsreichen Magazins „Literarische Welt“. Der Jury des renommierten Ingeborg-Bachmann-Preises gehört Mara Delius seit 2021 an.
Jürgen Kaube, Jahrgang 1962, studierte Philosophie, Germanistik, Kunstgeschichte und Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1999 tritt er in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ein. Seit dem 2015 ist er Mitherausgeber der F.A.Z. Jürgen Kaube ist Autor mehrfach ausgezeichneter Sachbücher. Seine Hegel-Biografie „Hegels Welt“ erhielt 2021 den Deutschen Sachbuchpreis.
Foto: Hans Ulrich Gumbrecht © Laura Teresa Gumbrecht, CC BY-SA 4.0
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Bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis am Einlass bereit.
Urania-Mitglieder geben ihre Mitgliedsnummer in dem Feld "Aktionscode" ein und erhalten dann ihre ermäßigten Tickets zum Mitgliedspreis.
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Nächster Termin:
- Termin Sonntag, 07. Juni 2026, 16:00 Uhr
- Ort Urania Berlin - Kleist-Saal
- Adresse An der Urania 17, 10787 Berlin-Schöneberg
- Preis ab 8,00 €
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