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Oleksiy Radynski, 'Special Operation'

Als russische Truppen am 24.02.22 in den ersten Stunden ihrer Invasion das ukrainische Kernkraftwerk Tschornobyl besetzten, wurden ihre Aktivitäten von Überwachungskameras dokumentiert. Sie verwandelten das Gelände in einen Militärstützpunkt, um die nur hundert Meilen entfernte Hauptstadt Kyjiw einzunehmen. Special Operation basiert auf diesem Videomaterial vom Ort der schwersten Nuklearkatastrophe der Geschichte und schafft eine fast entkörperlichte Untersuchung militärischer Logik.

Im Anschluss an den Film findet ein Q&A statt, moderiert von Vasyl Cherepanyn (Kyiv Biennial).

Special Operation, 2025, 65 Min., Ukraine/Litauen, Regie: Oleksiy Radynski, Produktion: Lyuba Knorozok, Kinotron Group / Studija Kinema.

Oleksiy Radynski ist Filmemacher und Autor in Kyjiw. Seine Filme wurden unter anderem auf der Berlinale, dem International Film Festival Rotterdam und den Kurzfilmtagen Oberhausen gezeigt, wo er für seinen Film Chornobyl 22 den Grand Prix erhielt. Seine Texte wurden unter anderem im e-flux journal, in The Atlantic und in taz – die tageszeitung veröffentlicht. Seit 2008 ist er am Visual Culture Research Center in Kyjiw beteiligt. Zudem ist Radynski Mitbegründer des Filmemacherkollektivs Kinotron Group.

Treffpunkt: KW Institute for Contemporary Art, 4. OG

Preisinformationen: Anmeldung online

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